Bun­des­amt für Jus­tiz

Die Bun­des­re­gie­rung hat heu­te den Ent­wurf eines Geset­zes für ein Bun­des­amt für Jus­tiz beschlos­sen. Die Bun­des­ober­be­hör­de soll zum 1. Janu­ar 2007 in Bonn ihre Arbeit auf­neh­men. Das neue Bun­des­amt für Jus­tiz soll zen­tra­le Anlauf­stel­le und Ansprech­part­ner für den inter­na­tio­na­len Rechts­ver­kehr wer­den.

Bun­des­amt für Jus­tiz

Das Bun­des­amt für Jus­tiz wird die bereits heu­te in Bonn wahr­ge­nom­me­nen Auf­ga­ben des Bun­des­zen­tral­re­gis­ters über­neh­men. Auf­ga­ben aus dem Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um, die nicht minis­te­ri­el­le Kern­auf­ga­ben sind, und Per­so­nal der Dienst­stel­le Bonn sol­len auf die Bun­des­ober­be­hör­de über­ge­hen.

Die Errich­tung des Bun­des­amts für Jus­tiz hat fol­gen­de Zie­le:

  1. Sowohl das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz als auch der Gene­ral­bun­des­an­walt kon­zen­trie­ren sich auf ihre Kern­auf­ga­ben – ganz im Sin­ne des Pro­gramms „Moder­ner Staat – Moder­ne Ver­wal­tung“. Die­se Umstruk­tu­rie­rung soll weit­ge­hend kos­ten­neu­tral im Bun­des­haus­halt voll­zo­gen wer­den.
  2. Auf­ga­ben im euro­päi­schen und inter­na­tio­na­len Rechts­ver­kehr wer­den gebün­delt, der euro­päi­sche und inter­na­tio­na­le Jus­tiz­ver­kehr gestärkt.