Wenn das Inter­net streikt: Das kön­nen Sie tun!

Das Inter­net will nicht so wie Sie das wol­len? Viel­leicht streikt es sogar kom­plett? Dabei sind Sie gera­de jetzt auf eine sta­bi­le Lei­tung ange­wie­sen? Von die­sen Pro­ble­men kön­nen vie­le Ver­brau­cher ein Lied sin­gen. Doch manch­mal ist gar nicht der Anbie­ter Schuld an dem gan­zen Schla­mas­sel. Wel­che Ursa­chen für eine schlech­te Inter­net­ver­bin­dung in Fra­ge kom­men und was Sie dage­gen tun kön­nen, das erfah­ren Sie in die­sem Artikel.

Wenn das Inter­net streikt: Das kön­nen Sie tun!

Mög­li­che Ursa­chen für lang­sa­mes Internet

Nicht immer liegt es am Inter­net­an­bie­ter oder an der Inter­net­lei­tung. Aller­dings ist auch nicht jede Lei­tung mit jedem Inter­net­an­bie­ter kom­pa­ti­bel. Prü­fen Sie daher immer, ob Ihr Zuhau­se für den gewähl­ten Anbie­ter über­haupt in Fra­ge kommt. Auf der Sei­te von DSL­re­gio­nal kön­nen Sie schau­en, ob Ihr Inter­net lang­sam ist.

Fol­gen­de Ursa­chen kom­men – neben Pro­ble­men mit der Lei­tung selbst – infra­ge, wenn das Inter­net streikt:

  • Ver­al­te­te Trei­ber der Netzwerkkarte
  • Schlech­ter Wlan Empfang
  • Fal­sche Router-Einstellungen
  • Anti­vi­ren­pro­gram­me dros­seln gele­gent­lich die Geschwindigkeit
  • Netz­werk­über­las­tung

Was kann ich tun, um die Geschwin­dig­keit zu verbessern?

In ers­ter Linie emp­fiehlt es sich, sämt­li­che Trei­ber upzu­da­ten. So kön­nen Sie sicher­ge­hen, dass Die­se nicht die Ursa­che für die lang­sa­me Inter­net­ge­schwin­dig­keit dar­stel­len. Des Wei­te­ren kann es wah­re Wun­der wir­ken, wenn Sie die Ein­stel­lun­gen des Rou­ters über­prü­fen oder ihn ganz aus­schal­ten, ein paar Minu­ten war­ten und ihn dann wie­der ein­schal­ten. In vie­len Fäl­len reicht die­ser Vor­gang bereits aus, um eine deut­li­che Ver­bes­se­rung der Geschwin­dig­keit zu erreichen.

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Wenn Sie vie­le Pro­zes­se gleich­zei­tig am Lau­fen haben, die das Inter­net stark bean­spru­chen, so kön­nen Sie test­wei­se tem­po­rär Ihren Viren­schutz aus­schal­ten. Prü­fen Sie doch auch ein­mal, ob viel­leicht ande­re Per­so­nen gera­de Ihren Inter­net­zu­gang nut­zen – je mehr Gerä­te sich in einem Netz­werk befin­den, des­to grö­ßer wird die Wahr­schein­lich­keit für eine Netz­werk­über­las­tung. Aus die­sem Grund emp­fiehlt es sich immer ein siche­res Wlan-Pass­wort zu nut­zen, um sol­chen Pro­ble­men vorzubeugen.

Wenn alle Stri­cke reißen…

…dann haben Sie als Ver­brau­cher Rech­te, die Sie auch durch­set­zen kön­nen! Kön­nen Sie sicher sagen, dass die Inter­net­pro­ble­me in der Inter­net­lei­tung selbst begrün­det sind, dann wen­den Sie sich direkt an Ihren Pro­vi­der. In aller Regel wer­den Sie nun bera­ten und bekom­men Aus­kunft dar­über, woher die Pro­ble­me rüh­ren. In vie­len Fäl­len wird ein Tech­ni­ker zu Ihnen kom­men und sich das Pro­blem vor Ort direkt anschau­en, wenn die Pro­ble­ma­tik nicht aus der Fer­ne lös­bar ist.

Lässt sich das Pro­blem hier­durch nicht lösen, so erfor­dert die gan­ze Sache nun ein wenig Auf­wand für Sie, denn Sie müs­sen bewei­sen kön­nen, dass Ihr Pro­vi­der die ver­spro­che­nen Leis­tun­gen nicht erbringt. Hier­zu wer­den 20 Mes­sun­gen der Inter­net­ge­schwin­dig­keit an min­des­tens zwei ver­schie­de­nen Tagen benö­tigt. Durch die­se Geschwin­dig­keits­tests wird deut­lich, ob ein Pro­blem an der Lei­tung vor­liegt: Zei­gen die Mes­sun­gen, dass Ihnen weni­ger als 90 % der ver­spro­che­nen Inter­net­ge­schwin­dig­keit zur Ver­fü­gung ste­hen, so haben Sie das Recht, Ihren Inter­net­ver­trag sofort zu kün­di­gen und den Anbie­ter zu wech­seln. Die Kün­di­gungs­frist ver­fällt in die­sem Fall.

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Was mache ich, wenn das Pro­blem erneut auftritt?

Sie sind end­lich aus Ihrem Inter­net­ver­trag aus­ge­stie­gen und haben nun einen neu­en Pro­vi­der, jedoch besteht auch hier die­sel­be Pro­ble­ma­tik? Dann ist das in ers­ter Linie natür­lich sehr ärger­lich. Die­ser Umstand gibt aber auch einen Hin­weis dar­auf, dass Ihr Zuhau­se mög­li­cher­wei­se nicht ide­al für den von Ihnen gewähl­ten Anschluss geeig­net ist. Hier emp­fiehlt es sich, pro­be­wei­se auf einen ande­ren Anschluss umzu­stei­gen. Haben Sie bis­her immer einen DSL-Anschluss genutzt, so pro­bie­ren Sie doch ein­fach mal das Kabel­in­ter­net aus. Man­che Häu­ser sind so gebaut, dass es zu Stö­run­gen in man­chen Lei­tun­gen kom­men kann, ohne, dass der Pro­vi­der direkt etwas dafür kann. In vie­len Fäl­len las­sen sich Pro­ble­me mit einem DSL-Anschluss durch einen Wech­sel zum Kabel-Inter­net lösen.

Fazit: Das Pro­blem beim Schopf packen!

Rum­sit­zen und sich ärgern wird Sie nicht wei­ter­brin­gen. Wer­den Sie selbst aktiv, um die Ursa­che für die gedros­sel­te Geschwin­dig­keit Ihres Inter­nets her­aus­zu­fin­den. Lässt sich die Ursa­che nicht klä­ren, so neh­men Sie Kon­takt zu Ihrem Pro­vi­der auf und bit­ten Sie ihn, die Pro­ble­me zu behe­ben. Wenn die­ser Schritt kei­ne Bes­se­rung mit sich bringt, so kön­nen Sie mit­tels Test­mes­sun­gen bewei­sen, dass die Pro­ble­me real sind und so den Anbie­ter vor Ablauf der Kün­di­gungs­frist wech­seln. Hilft auch der Anbie­ter­wech­sel nicht wei­ter, so kön­nen Sie als letz­te Instanz auf eine ande­re Anschluss­art umsteigen.

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