Wie­der­ein­glie­de­rungs­maß­nah­me nach abge­schlos­se­ner Reha­bi­li­ta­ti­on

Ist ein Ver­si­cher­ter bei Abschluss einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me des Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­gers nicht mehr reha­bi­li­ta­ti­ons­be­dürf­tig, fällt eine im unmit­tel­ba­ren Anschluss dar­an durch­ge­führ­te stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung in den Zustän­dig­keits­be­reich der Kran­ken­ver­si­che­rung.

Wie­der­ein­glie­de­rungs­maß­nah­me nach abge­schlos­se­ner Reha­bi­li­ta­ti­on

Für die Fra­ge der wei­te­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­dürf­tig­keit kommt es allei­ne auf die berufs­ty­pi­schen Belas­tun­gen an. Arbeits­platz­spe­zi­fi­sche Beson­der­hei­ten haben außer Betracht zu blei­ben.

Ist der Ver­si­cher­te bei Abschluss der sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me den berufs­ty­pi­schen Belas­tun­gen dau­er­haft nicht mehr gewach­sen, ist Kran­ken­geld oder Ren­te zu gewäh­ren; eine stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung schei­det dann wegen Sinn­lo­sig­keit aus.

Sozi­al­ge­richt Stutt­gart, Urteil vom 2. Sep­tem­ber 2010 – S 24 R 9049/​08