Ber­li­ner Grund­er­werb­steu­er

Die im Som­mer beschlos­se­ne Föde­ra­lis­mus­re­form zeigt ers­te Aus­wir­kun­gen: Ber­lin plant als ers­tes Bun­des­land, die Grund­er­werb­steu­er von 3,5% auf 4,5% zu erhö­hen.

Ber­li­ner Grund­er­werb­steu­er

Im Zuge der Föde­ra­lis­mus­re­form, deren Ziel unter ande­rem eine Ent­flech­tung der Zustän­dig­kei­ten von Bund und Län­dern war, erfolg­te auch eine teil­wei­se Neu­re­ge­lung der Finanz­be­zie­hun­gen zwi­schen Bund und Län­dern. Dabei erhiel­ten die Bun­des­län­der in dem neu­ge­fass­ten Arti­kel 105 Absatz 2 a des Grund­ge­set­zes das Recht, den Steu­er­satz bei der Grund­er­werb­steu­er selbst fest­zu­le­gen. Seit 1997 lag die­ser Satz bun­des­ein­heit­lich bei 3,5 Pro­zent. In Ber­lin soll die Grund­er­werb­steu­er jetzt zum Jah­res­wech­sel auf 4,5 Pro­zent stei­gen.

Wer also einen Grund­stücks­er­werb in Ber­lin plant, soll­te die­sen mög­lichst noch in die­sem Jahr durch­füh­ren.