Abwei­chen­der Wert­an­satz bei Ein­brin­gung und Anteil­s­tausch – und die Antrags­frist

In den Fäl­len der Ein­brin­gung und des Anteil­s­tauschs darf die über­neh­men­de Gesell­schaft den Antrag auf einen den gemei­nen Wert des Ein­brin­gungs­ge­gen­stands unter­schrei­ten­den Wert­an­satz nur bis zur erst­ma­li­gen Abga­be der steu­er­li­chen Schluss­bi­lanz beim Finanz­amt stel­len (§ 20 Abs. 2 Satz 3 UmwStG 2006). Mit der "steu­er­li­chen Schluss­bi­lanz" ist die nächs­te auf den Ein­brin­gungs­zeit­punkt

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Hin­zu­rech­nung eines nega­ti­ven Akti­en­ge­winns zum Steu­er­bi­lanz­ge­winn

Der in § 40a Abs. 1 KAGG i.d.F. des StSenkG vom 23.10.2000 ent­hal­te­ne Ver­weis auf § 8b Abs. 2 KStG 2002 umfasst nicht zugleich die Rechts­fol­ge des § 8b Abs. 3 KStG 2002 als Rechts­grund­la­ge für die Hin­zu­rech­nung eines sog. nega­ti­ven Akti­en­ge­winns aus der Rück­ga­be von Anteils­schei­nen an einem Wer­t­pa­­pier-Son­­der­­ver­­­mö­gen zum Steu­er­bi­lanz­ge­winn. Nach

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Der qua­li­fi­zier­te Anteil­s­tausch – und das gewer­be­steu­er­recht­li­che Schach­tel­pri­vi­leg

Die Hin­zu­rech­nungs­vor­schrift des § 8 Nr. 5 GewStG 2009 stellt abs­trakt auf die Vor­aus­set­zun­gen des § 9 Nr. 2a GewStG 2009 ab; des Ansatz­er­for­der­nis­ses in § 9 Nr. 2a Satz 1 letz­ter Satz­teil GewStG 2009 bedarf es des­we­gen nicht . Nach ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 4 Abs. 2 Satz 3 (i.V.m. § 23 Abs. 1) UmwStG

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