Der aus­wär­ti­ge Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te in der Kos­ten­er­stat­tung

Eine Par­tei, die einen außer­halb des Gerichts­be­zirks ansäs­si­gen Rechts­an­walt beauf­tragt, ohne dass die in § 91 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2 ZPO vor­aus­ge­setz­te Not­wen­dig­keit bestan­den hat, kann vom unter­le­ge­nen Pro­zess­geg­ner bis zur Gren­ze der tat­säch­lich ange­fal­le­nen Kos­ten die­je­ni­gen fik­ti­ven Rei­se­kos­ten erstat­tet ver­lan­gen, die ange­fal­len wären, wenn sie einen am ent­fern­tes­ten Ort des

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Der aus­wär­ti­ge Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­te

Der stän­di­ge Auf­ent­halt eines Betei­lig­ten am Ort des Ver­fah­rens­ge­richts, wo die­ser einen Zweit­wohn­sitz unter­hält und wo er sich zum Zwe­cke sei­ner Berufs­aus­übung werk­täg­lich auf­hält, begrün­det die Oblie­gen­heit, einen Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­ten am Ort des Gerichts zu beauf­tra­gen. Nach § 113 Abs. 1 FamFG in Ver­bin­dung mit § 91 Abs. 2 ZPO sind die gesetz­li­chen

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Bei­ord­nung eines zusätz­li­chen orts­an­säs­si­gen Ter­mins­an­walts

Ist im Rah­men bewil­lig­ter Pro­zess­kos­ten­hil­fe /​Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe antrags­ge­mäß ein aus­wär­ti­ger Anwalt bei­geord­net und die dabei aus­ge­spro­che­ne Ein­schrän­kung der Bei­ord­nung auf die kos­ten­recht­li­chen Bedin­gun­gen eines im Bezirk des Pro­­zess-/Ver­­­fah­­ren­s­ge­­richts ansäs­si­gen Anwalts bestands­kräf­tig gewor­den, kommt weder die zusätz­li­che Bei­ord­nung eines ört­li­chen Ter­mins­an­wal­tes für den Ver­hand­lungs­ter­min noch eine Umbe­stel­lung dahin in Betracht, dass nun­mehr

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