Die Nach­bar­schaft behin­der­ter Menschen

Durch eine geplan­te von behin­der­ten Men­schen selbst­be­stimm­te Wohn­ge­mein­schaft wer­den kei­ne Nach­bar­rech­te ver­letzt. Nach­barn müs­sen den Anblick und die Lebens­äu­ße­run­gen behin­der­ter Men­schen hin­neh­men. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz die Kla­ge einer Eigen­tü­me­rin abge­wie­sen, in deren Nach­bar­schaft eine Wohn­an­la­ge für Behin­der­te geneh­migt wor­den ist. Die Klä­ge­rin ist Eigen­tü­me­rin eines Wohngebäudes

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Schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge und das Erfor­der­nis einer Nachtwache

Unter einer stän­di­gen Anwe­sen­heit einer Fach­kraft im Pfle­ge­heim ist ein stän­di­ger akti­ver Dienst wäh­rend der Nacht, der soge­nann­ten Nacht­wa­che, zu ver­ste­hen. Dage­gen ist eine ledig­lich stän­dig erreich­ba­re, in einem Bereit­schafts­zim­mer ruhen­de Fach­kraft (Nacht­be­reit­schaft), dafür nicht aus­rei­chend. Auch in den Nacht­stun­den bedür­fen schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge der Pfle­ge­stu­fe III der Hil­fe durch eine Fachkraft.

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Behin­der­ten­wohn­heim vs. Psy­cha­t­ri­sche Klinik

Kon­kur­ren­ten­kla­gen kön­nen zum Schei­tern ver­ur­teilt sein, wenn die Kon­kur­ren­ten zu weit aus­ein­an­der resi­die­ren. Plas­tisch wird dies an einem Rechts­streit um eine Behin­der­ten­ein­rich­tung, die jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz zu ent­schei­den hat­te: Ein Ver­ein, der in Cochem-Brau­heck ein Wohn­heim für behin­der­te Men­schen betreibt, wird durch die Zulas­sung von zir­ka 600 m ent­fernt ste­hen­den Anla­gen für

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