Zeug­nis­er­tei­lung bei beruf­li­chen Umschu­lungs­ver­hält­nis­sen

Der Trä­ger einer beruf­li­chen Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me ist ver­pflich­tet, dem Teil­neh­mer ein Zeug­nis über die Teil­nah­me an der Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me zu ertei­len. Die­se Ver­pflich­tung folgt nicht aus § 16 Abs. 1 BBiG, son­dern aus § 630 BGB. Der Qua­li­fi­zie­rungs­ver­trag begrün­de­te ein Berufs­bil­dungs­ver­hält­nis in Gestalt eines beruf­li­chen Umschu­lungs­ver­hält­nis­ses im Sin­ne des § 1 Abs. 1 und Abs.

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Die feh­len­de fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on des neu ein­ge­stell­ten Arbeit­neh­mers

Fehlt einem Ver­trags­part­ner die fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on, die dem Arbeits­ver­trag von den Par­tei­en ersicht­lich zugrun­de gelegt wor­den ist, kann dies zu einer Anfech­tung nach § 119 Abs. 2 BGB berech­ti­gen. Das Feh­len von Kennt­nis­sen für die ver­trag­lich geschul­de­te Tätig­keit wird vom Arbeit­ge­ber mit dem mehr­jäh­ri­gen ander­wei­ti­gen Ein­satz nicht „gebil­ligt“. Die­se Stö­rung des

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Aner­ken­nung aus­län­di­scher Abschlüs­se

Mit einem aus­län­di­schen Berufs­ab­schluss hat­ten es Arbeit­neh­mer in Deutsch­land bis­lang nicht ein­fach. Oft wur­de der Abschluss nicht aner­kannt, sie konn­ten ihren Beruf also nicht aus­üben. Die Bun­des­re­gie­rung will die Aner­ken­nung aus­län­di­scher Abschlüs­se nun erleich­tern und hat den Ent­wurf eines "Geset­zes zur Ver­bes­se­rung und Aner­ken­nung im Aus­land erwor­be­ner Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen (Aner­ken­nungs­ge­setz)" vor­ge­legt.

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