Berufs­ge­richt­li­che Ver­fah­ren – und das Ver­bot der Dop­pel­be­stra­fung

Berufs­ge­richt­li­che Maß­nah­men im Anschluss an eine straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lung (hier: eines Steu­er­be­ra­ters) ver­sto­ßen nicht gegen das sich aus Art. 103 Abs. 3 GG erge­ben­de Ver­bot der Dop­pel­be­stra­fung. Ein Ver­stoß gegen den Grund­satz "ne bis in idem" liegt nicht vor, weil berufs­ge­richt­li­che Maß­nah­men nicht auf­grund der all­ge­mei­nen Straf­ge­set­ze im Sin­ne des Art. 103

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Ver­öf­fent­li­chung eines nicht anony­mi­sier­ten berufs­ge­richt­li­chen Urteils

Eine berufs­ge­richt­li­che Ent­schei­dung, mit der beson­ders schwer­wie­gen­de berufs­recht­li­che Ver­feh­lun­gen sank­tio­niert wer­den, darf auf ent­spre­chen­der gesetz­li­cher Grund­la­ge kraft rich­ter­li­cher Anord­nung auch nicht­an­ony­mi­siert im Ärz­te­blatt ver­öf­fent­licht wer­den. Die maß­geb­li­che Vor­schrift des nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Heil­be­rufs­ge­set­zes ent­hält eine ver­fas­sungs­kon­for­me Rechts­grund­la­ge für die Urteils­ver­öf­fent­li­chung; die Berufs­ge­rich­te haben sie zudem im kon­kre­ten Fall nach ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­ben zutref­fend

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Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung – Ver­si­che­rungs­pflicht für Archi­tek­ten

Weil er kei­ne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung vor­ge­hal­ten und des­halb sei­ne Berufs­pflich­ten schuld­haft ver­letzt hat, hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz als Berufs­ge­richt für Archi­tek­ten­be­ru­fe einem frei­en Archi­tek­ten eine Geld­bu­ße auf­er­legt. Dem (rhein­­land-pfäl­zi­­schen) Berufs­ge­richt für Archi­tek­ten­be­ru­fe beim Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz obliegt die Ahn­dung von schuld­haf­ten Berufs­pflicht­ver­let­zun­gen von Mit­glie­dern der Archi­tek­ten­kam­mer Rhein­­land-Pfalz. Der freie Archi­tekt ist in

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