Unbe­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Flücht­li­ne – und die Aus­wahl eines Vor­munds

Bei der Aus­wahl eines Vor­mun­des für unbe­glei­te­te Flücht­lin­ge besteht kein Vor­rang eines Berufs­vor­mun­des gegen­über der Amts­vor­mund­schaft. Inhalts­über­sichtInter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­teAnwend­ba­res RechtAus­wahl­er­wä­gun­gen hin­sicht­lich des Vor­mun­des Inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te[↑] Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der deut­schen Gerich­te, die bei Fäl­len mit Aus­lands­be­rüh­rung in jeder Lage des Ver­fah­rens von Amts wegen zu prü­fen und

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Ehren­amt­li­cher Ein­zel­vor­mund statt Berufs­vor­mund

Ein ehren­amt­li­cher Ein­zel­vor­mund ist vor­ran­gig vor einem Berufs­vor­mund zu bestel­len. Nach § 1779 BGB hat das Fami­li­en­ge­richt den Vor­mund aus­zu­wäh­len. Dabei soll es eine Per­son aus­wäh­len, die nach ihren per­sön­li­chen Ver­hält­nis­sen und ihrer Ver­mö­gens­la­ge sowie nach den sons­ti­gen Umstän­den zur Füh­rung der Vor­mund­schaft geeig­net ist. Bei der Aus­wahl unter meh­re­ren

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Stun­den­satz eines Berufs­vor­munds

Zur Höhe des dem Berufs­vor­mund gemäß § 3 Abs. 1 VBVG zu erstat­ten­den Stun­den­sat­zes hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Die Ver­gü­tung des Berufs­vor­munds erfolgt gemäß § 3 Abs. 1 Satz 1 VBVG nach Zeit­auf­wand zu einem Min­dest­stun­den­satz von 19,50 €. Der Stun­den­satz erhöht sich auf 25 €, wenn der Vor­mund über beson­de­re für die Vor­mund­schaft nutz­ba­re

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