Wider­rufs­be­leh­rung – und der "frü­hes­te" Beginn der Wider­rufs­frist

Ein Hin­weis in der Wider­rufs­be­leh­rung, dass die Frist für den Wider­ruf "frü­hes­tens am Tag nach Erhalt die­ser Beleh­rung" beginnt, war nach dem bis zum 10.06.2010 gel­ten­den Recht unzu­rei­chend. Nach § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB – in der im vor­lie­gen­den Streit­fall maß­geb­li­chen, bis zum 10.06.2010 gel­ten­den Fas­sung – begann die Wider­rufs­frist

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Der Bei­tritt als stil­ler Gesell­schaf­ter – und die Wider­rufs­be­leh­rung

Die Vor­schrift des § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB aF fin­det auf Ver­trä­ge über den Bei­tritt zu einer Gesell­schaft, die der Kapi­tal­an­la­ge die­nen soll, nach der vom Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on bestä­tig­ten stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs Anwen­dung . Ein wirk­sa­mer Wider­ruf nach dem Voll­zug des Bei­tritts führt gemäß der stän­di­gen

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Wider­rufs­be­leh­run­gen – und die Abwei­chung vom Mus­ter der BGB-InfoV aF

Es ist hin­läng­lich geklärt, dass die Schutz­wir­kung des § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV aF nur dann greift, wenn der Unter­neh­mer ein For­mu­lar ver­wen­det hat, das dem Mus­ter sowohl inhalt­lich als auch in der äuße­ren Gestal­tung voll­stän­dig ent­spricht, nicht aber, wenn der Unter­neh­mer den Text der Mus­ter­be­leh­rung einer eige­nen inhalt­li­chen Bear­bei­tung

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