Grund­schuld­lö­schung und Grund­schuld­brief im Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren

Soll im Rah­men der Aus­füh­rung eines Flur­be­rei­ni­gungs­plans eine (Brief-)Grundschuld im Grund­buch gelöscht wer­den, so ist hier­für die Vor­la­ge des Grund­schuld­brie­fes erfor­der­lich. Nach § 41 Abs. 1 Satz 1, § 42 Satz 1 GBO ist der Grund­schuld­brief vor­zu­le­gen, wenn eine Ein­tra­gung bei einer Brief­grund­schuld erfol­gen soll. Ein­tra­gun­gen "bei einer Grund­schuld" sind sol­che Ein­tra­gun­gen,

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Grund­buch­be­rich­ti­gungs­an­spruch und die noch nicht ent­stan­de­ne Brief­grund­schuld

Ein Grund­buch­be­rich­ti­gungs­an­spruch aus § 894 BGB setzt vor­aus, dass die ein­ge­tra­ge­ne Grund­schuld nicht der wah­ren Rechts­la­ge ent­spricht. Die Beweis­last trägt der Klä­ger, der neben der Unrich­tig­keit des Grund­buchs dar­le­gen und bewei­sen muss, dass er durch die Unrich­tig­keit betrof­fen wird, mit­hin wah­rer Inha­ber des Rechts ist . Das Grund­buch ist unrich­tig,

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Nota­ri­el­le Beleh­rungs­pflich­ten bei der Grund­schuld­be­stel­lung

Beur­kun­det der Notar die Bestel­lung einer Buch­grund­schuld und zugleich den Rang­rück­tritt eines bereits ein­ge­tra­ge­nen, im Grund­buch als Eigen­tü­mer­brief­grund­schuld bezeich­ne­ten Grund­pfand­rechts, ohne dass ihm der Grund­schuld­brief vor­ge­legt wird, hat er nach § 17 Abs. 1 BeurkG auf die Fol­gen hin­zu­wei­sen, die sich aus dem Feh­len der Brief­vor­la­ge erge­ben kön­nen. Da die­se dar­in

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