Neueinteilung entbehrlicher Bundesstraßen

Neu­ein­tei­lung ent­behr­li­cher Bundesstraßen

Die Ver­fah­rens­re­ge­lung des § 2 Abs. 6 FStrG ist, soweit sie sich auf die Neu­ein­tei­lung ent­behr­li­cher Bun­des­stra­ßen in eine Stra­ßen­klas­se nach dem Lan­des­recht erstreckt, kraft Sach­zu­sam­men­hangs von der Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz des Art. 74 Abs. 1 Nr. 22 GG gedeckt. Eine dem weit­räu­mi­gen Ver­kehr die­nen­de und bis­lang zu die­nen bestimm­te Stra­ße bleibt auch dann Bundesstraße,

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Fernstraßenplanung vs. Städtebauplanung

Fern­stra­ßen­pla­nung vs. Städtebauplanung

Die für fern­stra­ßen­recht­li­che Plan­fest­stel­lun­gen zustän­di­gen Behör­den haben nicht die Kom­pe­tenz, bei Gele­gen­heit der fern­stra­ßen­recht­li­chen Pla­nung selbst­stän­di­ge städ­te­bau­li­che Pla­nungs­auf­ga­ben, die über den Ver­knüp­fungs­be­reich zwi­schen dem fern­stra­ßen­recht­li­chen Vor­ha­ben und dem übri­gen Stra­ßen­netz weit hin­aus­rei­chen, als not­wen­di­ge Fol­ge­maß­nah­me mit­zu­er­le­di­gen. Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 6. Okto­ber 2010 – 9 A 12.09

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Änderungsplanung bei einer Bundesfernstraße

Ände­rungs­pla­nung bei einer Bundesfernstraße

Die Ände­rung einer Bun­des­fern­stra­ße kann nur dann zuläs­si­ger­wei­se Gegen­stand der fern­stra­ßen­recht­li­chen Plan­fest­stel­lung sein, wenn es sich bei der Stra­ße auch nach ihrer Umge­stal­tung wei­ter­hin mate­ri­ell um eine Bun­des­fern­stra­ße han­deln wird. Das Grund­ge­setz trifft eine dif­fe­ren­zier­te Rege­lung der Ver­wal­tungs­kom­pe­ten­zen für das Stra­ßen­we­sen. Nach Art. 90 Abs. 2 GG ver­wal­ten die Län­der oder die

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