Eintragungspflicht des Dachdeckers in der Handwerksrolle

Ein­tra­gungs­pflicht des Dach­de­ckers in der Handwerksrolle

Im Streit um die Ein­tra­gungs­pflicht eines Hand­werks­be­trie­bes ist es Sache des Klä­gers, das beab­sich­tig­te Gewer­be zu kon­kre­ti­sie­ren. Es ist nicht Auf­ga­be des Gerichts, gut­acht­lich die­je­ni­gen Ein­zel­tä­tig­kei­ten zu ermit­teln, mit denen ein Gewer­be noch ein­tra­gungs­frei betrie­ben wer­den könn­te. Den selbst­stän­di­gen hand­werks­mä­ßi­gen Betrieb eines Dach­de­ckers im ste­hen­den Gewer­be von der Ein­tra­gung in

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Urlaubsgeld im Dachdeckerhandwerk

Urlaubs­geld im Dachdeckerhandwerk

Die „Ein­brin­gung“ von zwei Urlaubs­ta­gen des Jah­res­ur­laubs nach § 38 Ziff. 4 Abs. 1 Satz 2 RTV Dach­de­cker­hand­werk zur Finan­zie­rung der Win­­ter­­be­­schäf­­ti­­gungs-Umla­­ge erfüllt den tarif­li­chen Urlaubs­an­spruch des Arbeit­neh­mers. Des­halb ist vom Arbeit­ge­ber für die­se Tage weder eine Urlaubs­ver­gü­tung noch das davon abhän­gi­ge 25%-ige zusätz­li­che tarif­li­che Urlaubs­geld gemäß § 44 RTV Dach­de­cker­hand­werk zu zahlen.

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Mindestlohn für Dachdecker

Min­dest­lohn für Dachdecker

Am Don­ners­tag ist die Min­dest­lohn­ver­ord­nung für das Dach­de­cker­hand­werk im Bun­des­an­zei­ger ver­kün­det wor­den und somit am Frei­tag in Kraft getre­ten. Seit dem 19. März 2010 besteht daher für die ca. 84.000 Arbeit­neh­mer der Dach­de­cker­bran­che wie­der ein gesetz­li­cher Min­dest­lohn­an­spruch. Min­dest­löh­ne im Dach­de­cker­hand­werk exis­tie­ren bereits seit dem 1. Okto­ber 1997, die letz­te Mindestlohnverordnung

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EU/EWR-Handwerk-Verordnung

EU/E­WR-Hand­werk-Ver­ord­nung

Der Bun­des­rat hat heu­te der Ver­ord­nung für Staats­an­ge­hö­ri­ge der EU, des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums und der Schweiz für die Aus­übung eines zulas­sungs­pflich­ti­gen Hand­werks, zuge­stimmt. Mit die­ser Ver­ord­nung wird die EU-Rich­t­­li­­nie über die Aner­ken­nung von Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen vom 7. Sep­tem­ber 2005 natio­nal umge­setzt. Sie regelt sowohl die Aner­ken­nung von Berufs­er­fah­rung als auch von

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