Anfangs­ver­dacht – und die Sich­tung sicher­ge­stell­ter Daten­trä­ger

Die Bestä­ti­gung der vor­läu­fi­gen Sicher­stel­lung greift in das Recht des Beschwer­de­füh­rers auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung ein. Das Sich­tungs­ver­fah­ren gemäß § 110 StPO wird zwar noch der Durch­su­chung zuge­rech­net, ist jedoch ange­sichts der fort­dau­ern­den Besitz­ent­zie­hung in sei­ner Wir­kung für den Betrof­fe­nen der Beschlag­nah­me ange­nä­hert. Des­halb ist die mit einer Sicher­stel­lung zum Zwe­cke

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Aus­wer­tung beschlag­nahm­ter Daten­trä­ger – durch exter­ne Dienst­leis­ter

Der Ansatz der Sach­ver­stän­di­gen­kos­ten für die exter­ne Aus­wer­tung beschlag­nahm­ter Daten­trä­ger muss zwar nicht schon des­halb unter­blei­ben, weil es eine unrich­ti­ge Sach­be­hand­lung im Sin­ne des § 21 Abs. 1 GKG dar­stellt, dass im Rah­men der Aus­wer­tung von sicher­ge­stell­ten Daten­trä­gern über­haupt ein exter­nes Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten ein­ge­holt wird. Jedoch kön­nen die Sach­ver­stän­di­gen­kos­ten nicht gemäß Nr.

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