LG Bremen

Das im Rechts­fol­gen­aus­spruch auf­ge­ho­be­ne Urteil – und die Fest­stel­lun­gen zur Per­son

Hat das Revi­si­ons­ge­richt das im ers­ten Durch­gang ergan­ge­ne Urteil im gesam­ten Rechts­fol­gen­aus­spruch mit den zuge­hö­ri­gen Fest­stel­lun­gen auf­ge­ho­ben, bedeu­tet dies, dass alle Fest­stel­lun­gen auf­ge­ho­ben wor­den sind, die sich – wie die­je­ni­gen zu den per­sön­li­chen Ver­hält­nis­sen des Ange­klag­ten und zu sei­nem Wer­de­gang – aus­schließ­lich auf die Straf­fra­ge bezie­hen. Im hier vom Bun­des­ge­richts­hof

Lesen
Erheblich eingeschränkte Schuldfähigkeit - und die Doppelrelevanz für Strafe und Maßregel

Erheb­lich ein­ge­schränk­te Schuld­fä­hig­keit – und die Dop­pel­re­le­vanz für Stra­fe und Maß­re­gel

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs soll der Rechts­feh­ler bei der Beur­tei­lung der (erheb­lich ein­ge­schränk­ten) Schuld­fä­hig­keit trotz deren Dop­pel­re­le­vanz für den Straf­aus­spruch und den Maß­re­gel­aus­spruch nicht nur den Schuld­spruch, son­dern auch den Straf­aus­spruch unbe­rührt las­sen, wenn eine voll­stän­di­ge Auf­he­bung der Schuld­fä­hig­keit von vorn­her­ein aus­schei­det . Ob dem ange­sichts der Dop­pel­re­le­vanz der

Lesen
Das Regelbeispiel der Gewerbsmäßigkeit als

Das Regel­bei­spiel der Gewerbs­mä­ßig­keit als "dop­pel­re­le­van­ter Umstand"

Tatrich­ter­li­che Fest­stel­lun­gen zu dem in § 29 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 BtMG beschrie­be­nen Regel­bei­spiel der Gewerbs­mä­ßig­keit bil­den dop­pel­re­le­van­te Umstän­de jeden­falls dann, wenn dem Schuld­spruch die Bege­hungs­form des uner­laub­ten Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln zugrun­de­liegt. Ob es sich bei dem Regel­bei­spiel der Gewerbs­mä­ßig­keit um einen dop­pel­re­le­van­ten Umstand i. S. der Recht­spre­chung des BGH han­delt,

Lesen