Zusam­men­ver­an­la­gungs­be­scheid nach Insol­venz­eröff­nung – und die Ein­spruchs­be­fug­nis der Insol­venz­ver­wal­te­rin

Fällt nach Insol­venz­eröff­nung erziel­tes Arbeits­ein­kom­men und ein inso­weit in Betracht kom­men­der Lohn- oder Ein­kom­men­steu­er­erstat­tungs­an­spruch als Neu­erwerb in die Insol­venz­mas­se, steht dem Insol­venz­ver­wal­ter und im ver­ein­fach­ten Insol­venz­ver­fah­ren dem Treu­hän­der für den betref­fen­den Besteue­rungs­zeit­raum auch die Aus­übung des Ver­an­la­gungs­wahl­rechts nach § 26 Abs. 2 EStG als Ver­wal­tungs­recht mit ver­mö­gens­recht­li­chem Bezug zu . Der

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und kein nutz­ba­rer Arbeits­platz

Der Abzug der Auf­wen­dun­gen für das häus­li­che Arbeits­zim­mer setzt vor­aus, dass dem jewei­li­gen Steu­er­pflich­ti­gen in dem Arbeits­zim­mer ein Arbeits­platz in einer Wei­se zur Ver­fü­gung steht, dass er ihn für sei­ne betriebliche/​berufliche Tätig­keit in dem kon­kret erfor­der­li­chen Umfang und in der kon­kret erfor­der­li­chen Art und Wei­se tat­säch­lich nut­zen kann. Im vor­lie­gen­den

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und sei­ne Nut­zung durch meh­re­re Steu­er­pflich­ti­ge

Nut­zen meh­re­re Steu­er­pflich­ti­ge ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer gemein­sam, kann jeder Nut­zen­de die Auf­wen­dun­gen für das häus­li­che Arbeits­zim­mer, die er getra­gen hat, ein­künf­te­min­dernd gel­tend machen, sofern die Vor­aus­set­zun­gen des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG in sei­ner Per­son vor­lie­gen (Ände­rung der Recht­spre­chung). Nut­zen Ehe­gat­ten bei hälf­ti­gem Mit­ei­gen­tum ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer gemein­sam,

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Zusam­men­ge­fass­ter Abrech­nungs­be­scheid an Ehe­leu­te

Die Finanz­be­hör­den sind nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs grund­sätz­lich nicht gehin­dert, meh­re­re Ver­wal­tungs­ak­te in einer Ver­fü­gung zusam­men­zu­fas­sen, soweit hier­durch das Bestimmt­heits­ge­bot des § 119 AO nicht ver­letzt wird . Damit sind auch Beschei­de an Ehe­leu­te erfasst, unab­hän­gig davon, ob und in wel­cher Steu­er­art sie Gesamt­schuld­ner bzw. Gesamt­gläu­bi­ger sind. Ob durch

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