Ehe­gat­ten­un­ter­halt wegen Erwerbslosigkeit

Der unter­halts­be­rech­tig­te Ehe­gat­te trägt im Rah­men des Unter­halts­an­spruchs wegen Erwerbs­lo­sig­keit die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last nicht nur dafür, dass er kei­ne rea­le Chan­ce auf eine Voll­zeit­ar­beits­stel­le hat, son­dern auch dafür, dass dies in glei­cher Wei­se für eine gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung (sog. Mini-Job) und auch für eine Erwerbs­tä­tig­keit im Rah­men der Gleit­zo­ne nach

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Erwerbs­ob­lie­gen­heit und Kin­der­be­treu­ung in der Wohlverhaltensphase

Dem Schuld­ner obliegt es gemäß § 295 InsO zur Errei­chung der Rest­schuld­be­frei­ung unter ande­rem wäh­rend der Lauf­zeit der Abtre­tungs­er­klä­rung, sich um eine ange­mes­se­ne Erwerbs­tä­tig­keit zu bemü­hen. Ob und in wel­chem Umfang ein Schuld­ner neben einer von ihm über­nom­me­nen Kin­der­be­treu­ung erwerbs­tä­tig sein muss, ist dabei nach einer neu­en Ent­schei­dung des Bundesgerichtshofs

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Ehe­be­ding­te Nachteile

Die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last für ehe­be­ding­te Nach­tei­le im Sin­ne von § 1578 b BGB ist im Hin­blick auf die dem Unter­halts­be­rech­tig­ten gegen­wär­tig feh­len­de Mög­lich­keit, eine sei­ner Aus­bil­dung und frü­he­ren beruf­li­chen Stel­lung ent­spre­chen­de Tätig­keit zu erlan­gen, vor­greif­lich nach § 1577 BGB zu beur­tei­len und obliegt dem Unter­halts­be­rech­tig­ten. Gelangt das Fami­li­en­ge­richt hier zu der

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