Schwanger trotz Spirale

Schwanger trotz Spirale

Für sich allein begrün­det ein Diagnoseirrtum noch kei­ne Haftung eines Arztes. Erst wenn im Zeitpunkt der medi­zi­ni­schen Behandlung aus der Sicht eines gewis­sen­haf­ten Arztes die Diagnose medi­zi­nisch nicht ver­tret­bar ist, liegt ein haf­tungs­be­grün­den­der Diagnosefehler vor. So hat das Oberlandesgericht Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Patientin ent­schie­den, die auf­grund

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Der Gynäkologe - und die heimlichen Fotografien und Videos

Der Gynäkologe – und die heim­li­chen Fotografien und Videos

Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung eines Gynäkologen wegen heim­li­cher Foto- und Videoaufnahmen von Patientinnen bestä­tigt und die Revision des Frauenarztes ver­wor­fen, der vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) u.a. wegen Verletzung des höchst­per­sön­li­chen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen in 1.467 Fällen sowie wegen sexu­el­len Missbrauchs unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses in drei Fällen zu einer

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Die nicht erkannte Schwangerschaft - und die Haftung des Frauenarztes

Die nicht erkann­te Schwangerschaft – und die Haftung des Frauenarztes

Ein Schadensersatzanspruch gegen einen Frauenarzt, dem vor­ge­wor­fen wird, eine Schwangerschaft feh­ler­haft nicht erkannt zu haben, kann nicht damit begrün­det wer­den, die Patientin hät­te bei zutref­fen­dem Befund von der Möglichkeit einer Abtreibung nach § 218 a Abs.1 StGB Gebrauch gemacht, denn die­se Form der Abtreibung (sog. Fristenlösung) ist zwar straf­los, bleibt aber

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Krebsvorsorgeuntersuchung

Krebsvorsorgeuntersuchung

Hat ein Frauenarzt einer Patientin im Rahmen einer durch­ge­führ­ten Krebsvorsorgeuntersuchung nicht zu einem Mammographiescreening gera­ten und bei die­ser Patientin wird 2 Jahre spä­ter Brustkrebs dia­gnos­ti­ziert, dann haf­tet der Frauenarzt auf Schadensersatz. Mit die­ser Begründung hat das Oberlandesgericht Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall unter teil­wei­ser Abänderung der Entscheidung des Landgerichts Essen

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