Ver­kehrs­un­fall – und die Schät­zung der erfor­der­li­chen Mietwagenkosten

Es erscheint wei­ter­hin sach­ge­recht, die nach einem Ver­kehrs­un­fall als Nor­mal­ta­rif zu erstat­ten­den Miet­wa­gen­kos­ten nach dem arith­me­ti­schen Mit­tel­wert aus Schwa­­cke-Lis­­te und Fraun­­ho­­fer-Tabel­­le zu schät­zen. Sowohl dem Miet­wa­gen­un­ter­neh­men als auch dem in Anspruch genom­me­nen Ver­si­che­rer bleibt es unbe­nom­men, bezo­gen auf den kon­kre­ten Ein­zel­fall durch Vor­la­ge im Hin­blick auf Zeit­raum und Anmiet­si­tua­ti­on etc.

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Beden­ken gegen Schwacke-Liste

Es bestehen erheb­li­che Beden­ken gegen die Zuver­läs­sig­keit der Schwa­­cke-Lis­­te auf­grund uner­klär­li­cher Preis­stei­ge­run­gen für den Post­leit­zah­len­be­reich 776. Eine Her­an­zie­hung des Mit­tel­wer­tes aus Fraun­­ho­­fer-Mie­t­­preis­­spie­­gel und Schwa­­cke-Lis­­te schei­det aus, wenn gegen eine der bei­den Erhe­bun­gen – hier die Schwa­­cke-Lis­­te – kon­kre­te Beden­ken bezüg­lich der Zuver­läs­sig­keit und Ver­trau­ens­wür­dig­keit des Zah­len­wer­kes bestehen. In dem hier

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Schwa­cke-Lis­te, Fraun­ho­fer Auto­miet­wa­gen­spie­gel und das arith­me­ti­sche Mittel

Berück­sich­tigt man die Vor­tei­le und die Män­gel sowohl des Schwa­cke Auto­miet­preis­spie­gels als auch des Fraun­ho­fer Markt­preis­spie­gels Miet­wa­gen, so erscheint es sach­ge­recht, für die Bestim­mung des Nor­mal­ta­rifs für Selbst­zah­ler eine Schät­zung nach dem arith­me­ti­schen Mit­tel bei­der Markt­er­he­bun­gen vor­zu­neh­men. Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall kann als Scha­dens­pau­scha­le nicht mehr als

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