Bei­hil­fe zur vor­sätz­li­chen sit­ten­wid­ri­gen Schä­di­gung – die sub­jek­ti­ven Anfor­de­run­gen

Die Vor­aus­set­zun­gen einer Teil­nah­me an einer uner­laub­ten Hand­lung im Sin­ne des § 830 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB rich­ten sich nach den für das Straf­recht ent­wi­ckel­ten Grund­sät­zen. Danach ver­langt die Teil­nah­me neben der Kennt­nis der Tat­um­stän­de wenigs­tens in gro­ben Zügen den jewei­li­gen Wil­len der ein­zel­nen Betei­lig­ten, die Tat gemein­schaft­lich mit

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Steu­er­hin­ter­zie­hung und die Gehil­fen­haf­tung der Bank­mit­ar­bei­ter

Mit­ar­bei­ter eines Kre­dit­in­sti­tuts haf­ten nicht für die von anonym geblie­be­nen Kun­den mut­maß­lich hin­ter­zo­ge­ne Ein­kom­men­steu­er auf mut­maß­lich im Aus­land erziel­te Kapi­tal­erträ­ge. Und das auch nicht, obwohl die Kun­den als Fol­ge der von der Bank ange­bo­te­nen Mög­lich­keit des anony­mi­sier­ten Kapi­tal­trans­fers in das Aus­land nicht ent­tarnt wer­den konn­ten. Die Haf­tung nach § 71

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Chur­ning und der Teil­neh­mer­vor­satz des ame­ri­ka­ni­schen Bro­ker­hau­ses

Zu den sub­jek­ti­ven Vor­aus­set­zun­gen der Teil­nah­me eines aus­län­di­schen Bro­kers an einer vor­sätz­li­chen sit­ten­wid­ri­gen Schä­di­gung von Kapi­tal­an­le­gern durch einen inlän­di­schen Ter­mi­n­op­ti­ons­ver­mitt­ler sah sich der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ver­an­lasst, erneut Stel­lung zu neh­men. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs haf­tet ein außer­halb des bank­üb­li­chen Effek­ten­han­dels täti­ger gewerb­li­cher Ver­mitt­ler von Ter­mi­n­op­tio­nen, der von vorn­her­ein chan­cen­lo­se

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