Vaterschaftstest bei Kindern eines Verstorbenen

Vater­schafts­test bei Kin­dern eines Ver­stor­be­nen

Ist der mut­maß­li­che Vater bereits ver­stor­ben, kön­nen auch ande­re leib­li­che Kin­der zum Gen­test her­an­ge­zo­gen wer­den. Denn die Klä­rung der Abstam­mung ist gegen­über dem Inter­es­se der leib­li­chen Kin­der, mit der Sache nicht behel­ligt zu wer­den, als über­ge­ord­net zu bewer­ten. So eine Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer

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Keine Beinahetreffer bei der DNA-Reihenuntersuchung

Kei­ne Bei­na­he­tref­fer bei der DNA-Rei­hen­un­ter­su­chung

Im Rah­men eines DNA-Mas­­sen­­tests aus ver­wandt­schaft­li­chen Bezie­hun­gen gewon­ne­ne Pro­ben dür­fen nicht ver­dachts­be­grün­dend ver­wen­det wer­den. Zufalls­fun­de aus Mas­sen­gen­tests, die mit­tel­bar zur Über­füh­rung des Täters füh­ren, sind grund­sätz­lich nicht ver­wert­bar, wenn dadurch das Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht von engen Ange­hö­ri­gen umgan­gen wür­de. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof, bestä­tig­te aber gleich­wohl die im kon­kre­ten Ver­fah­ren auf­grund

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DNA-Untersuchung auf Kassenkosten

DNA-Unter­su­chung auf Kas­sen­kos­ten

Eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se ist nach einem Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len nicht ver­pflich­tet, wegen mög­li­cher Erblin­dung des noch unge­bo­re­nen Kin­des eine DNA-Unter­­su­chung zu bezah­len. Der Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung garan­tiert kein „Recht auf ein gesun­des Kind”. Die 1981 gebo­re­ne Antrag­stel­le­rin des jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Essen ent­schie­de­nen Fal­les ist schwan­ger.

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Kostentragung des Gentests zur Abklärung erblicher Brustkrebserkrankung

Kos­ten­tra­gung des Gen­tests zur Abklä­rung erb­li­cher Brust­krebs­er­kran­kung

Wird zur Abklä­rung einer erb­li­chen Brust­krebs­er­kran­kung ein Gen-Test gemacht, so ist das als eine Maß­nah­me zur Früh­erken­nung, Über­wa­chung und Ver­hü­tung von Erkran­kun­gen anzu­se­hen und nicht als Behand­lung einer Krank­heit, wenn kei­ne Kör­per­funk­tio­nen beein­träch­tigt sind. In einem vom Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart ent­schie­de­nen Fall begehrt die Klä­ge­rin Kas­sen­leis­tun­gen für einen Gen­test zur Abklä­rung

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Präimplantationsdiagnostik

Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik

Die Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik zur Ent­de­ckung schwe­rer gene­ti­scher Schä­den eines durch künst­li­che Befruch­tung (extra­kor­po­ral) erzeug­ten Embry­os ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht straf­bar. Die­sem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs lag der Fall eines Ber­li­ner Kin­der­arz­tes zugrun­de: In den Jah­ren 2005 und 2006 wand­ten sich drei Paa­re mit dem Ziel einer extra­kor­po­ra­len Befruch­tung

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Gendiagnostik

Gen­dia­gnos­tik

Die Bun­des­re­gie­rung prüft nach eige­ner Aus­sa­ge, ob und in wel­chem Umfang Per­sön­lich­keits­rech­te bei Gen­tests gesetz­lich geschützt wer­den müs­sen. Es sei im Koali­ti­ons­ver­trag fest­ge­legt, dass gene­ti­sche Unter­su­chun­gen bei Men­schen in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode gesetz­lich gere­gelt wer­den sol­len, schreibt die Regie­rung in einer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag.

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