Gesamtstrafenbildung - und die Zäsurwirkung einer früheren Jugendstrafe

Gesamt­stra­fen­bil­dung – und die Zäsur­wir­kung einer frü­he­ren Jugend­stra­fe

Zäsur­wir­kung kommt nur sol­chen Urteil zu, auf die § 55 StGB Anwen­dung fin­det und mit deren Stra­fen eine Gesamt­stra­fe gebil­det wer­den kann. Dies ist bei einer Ver­ur­tei­lung zu Jugend­stra­fe wegen der bei getrenn­ter Abur­tei­lung recht­lich aus­ge­schlos­se­nen Gesamt­stra­fen­bil­dung nach § 55 StGB nicht der Fall. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Novem­ber 2016

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Gesamtstrafenbildung - und die Zäsurwirkung einer einzubeziehenden Vorverurteilung

Gesamt­stra­fen­bil­dung – und die Zäsur­wir­kung einer ein­zu­be­zie­hen­den Vor­ver­ur­tei­lung

Nötigt die Zäsur­wir­kung einer ein­zu­be­zie­hen­den Vor­ver­ur­tei­lung zur Bil­dung zwei­er Gesamt­stra­fen, muss das Gericht einen sich dar­aus mög­li­cher­wei­se für den Ange­klag­ten erge­ben­den Nach­teil infol­ge eines zu hohen Gesamt­straf­ü­bels aus­glei­chen. Dabei muss es nicht nur dar­le­gen, dass es sich die­ser Sach­la­ge bewusst gewe­sen ist, son­dern auch erken­nen las­sen, dass es das Gesamt­maß

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