Gesamtstrafenbildung – und die Zäsurwirkung einer Vorverurteilung

Die Zäsurwirkung einer auf Geldstrafe lautenden unerledigten Vorverurteilung entfällt nicht, wenn in der neuen oder einer früheren Gesamtstrafenentscheidung gemäß § 53 Abs. 2 Satz 2 StGB von der Einbeziehung abgesehen wurde1.

Gesamtstrafenbildung – und die Zäsurwirkung einer Vorverurteilung

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 7. Dezember 2016 – 1 StR 358/16

  1. st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 12.08.1998 – 3 StR 537/97, BGHSt 44, 179, 184; Fischer, StGB, 64. Aufl., § 55 Rn. 9a []