Der zwei­te Gläu­bi­ger­an­trag – und der gericht­li­che Hin­weis auf die Rest­schuld­be­frei­ung

Der Hin­weis auf die Mög­lich­keit der Erlan­gung einer Rest­schuld­be­frei­ung nach einem Gläu­bi­ger­an­trag ist ent­behr­lich, wenn der Schuld­ner bereits anläss­lich eines noch anhän­gi­gen Insol­venz­eröff­nungs­an­tra­ges eines ande­ren Gläu­bi­gers ord­nungs­ge­mäß belehrt wor­den ist, sofern dem Schuld­ner im wei­te­ren Antrags­ver­fah­ren eine aus­rei­chen­de Frist ver­bleibt, die zur Errei­chung der Rest­schuld­be­frei­ung erfor­der­li­chen Anträ­ge zu stel­len. Dem

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Insol­venz­eröff­nung auf Gläu­bi­ger­an­trag – und die Ver­fah­rens­kos­ten­stun­dung

Wird ein Insol­venz­ver­fah­ren auf einen Gläu­bi­ger­an­trag eröff­net, kann der Schuld­ner rück­wir­kend die Stun­dung der im Eröff­nungs­ver­fah­ren ange­fal­le­nen Ver­fah­rens­kos­ten bean­tra­gen, wenn er durch das Insol­venz­ge­richt nicht recht­zei­tig über die Not­wen­dig­keit eines Eigen­an­trags ver­bun­den mit einem Antrag auf Rest­schuld­be­frei­ung belehrt wor­den ist . Nach § 63 Abs. 2 InsO gebührt dem Insol­venz­ver­wal­ter für

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Rest­schuld­be­frei­ung und Gläu­bi­ger­an­trag

Hat ein Gläu­bi­ger­an­trag zur Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens geführt, kann der Schuld­ner auch dann kei­nen Eigen­an­trag ver­bun­den mit dem Antrag auf Rest­schuld­be­frei­ung mehr stel­len, wenn der Eröff­nungs­be­schluss noch nicht rechts­kräf­tig ist. Der Antrag des Schuld­ners auf Insol­venz­eröff­nung ist in die­sem­Fall unzu­läs­sig, weil bereits ein Gläu­bi­ger­an­trag zur Insol­venz­eröff­nung geführt hat und die­ses

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