Goldfinger-Modelle - gewerbliche Verlust durch Goldankauf

Gold­fin­ger-Model­le – gewerb­li­che Ver­lust durch Gold­an­kauf

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in zwei Urteil die als "Gol­d­­fin­ger-Model­­le" bekannt gewor­de­nen Gestal­tun­gen akzep­tiert, bei denen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten durch den Ankauf phy­si­schen Gol­des Ver­lus­te aus Gewer­be­be­trieb erzie­len. Die­se Gestal­tun­gen füh­ren, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun bestä­tigt hat, bei den Gesell­schaf­tern zu Steu­er­vor­tei­len, wenn kein sog. Steu­er­stun­dungs­mo­dell vor­liegt. Bei der inlands­be­zo­ge­nen Gestal­tung (inlän­di­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft

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Der Goldfinger als Steuerstundungsmodell

Der Gold­fin­ger als Steu­er­stun­dungs­mo­dell

Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten kön­nen durch den Ankauf phy­si­schen Gol­des Ver­lus­te aus Gewer­be­be­trieb erzie­len. Bei der inlands­be­zo­ge­nen Gestal­tung (inlän­di­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft – "Inlands­fall") tritt typi­scher­wei­se ein "Steu­er­stun­dungs­ef­fekt" ein. Die­ser Effekt ent­steht dadurch, dass die Anschaf­fungs­kos­ten für das Gold als sofort abzieh­ba­re Betriebs­aus­ga­ben zu einem gewerb­li­chen Ver­lust füh­ren, der mit bzw. von ande­ren posi­ti­ven Ein­künf­ten

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DerAuslandsfall des Goldfingers - und der negative Progressionsvorbehalt

Der­Aus­lands­fall des Gold­fin­gers – und der nega­ti­ve Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Ob der Ankauf und Ver­kauf von Gold als Gewer­be­be­trieb anzu­se­hen ist, muss anhand der Beson­der­hei­ten von Gold­ge­schäf­ten beur­teilt wer­den. Ein kurz­fris­ti­ger und häu­fi­ger Umschlag des Gold­be­stands sowie der Ein­satz von Fremd­ka­pi­tal kön­nen Indi­zi­en für eine gewerb­li­che Tätig­keit sein. Die Grund­sät­ze des Wert­pa­pier­han­dels sind auf den Han­del mit phy­si­schem Gold nicht

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