Alt­recht­li­che Holz­ge­rech­tig­kei­ten – und die Grundbuchbereinigung

Auch alt­recht­li­che, außer­halb des Grund­buchs bestehen­de Forst­nut­zungs­rech­te (hier: Holz­ge­rech­tig­kei­ten nach thü­rin­gi­schem Lan­des­recht) kön­nen nach § 8 Abs. 1 GBBerG erlo­schen sein. Die Vor­schrift des § 8 Abs. 1 GBBerG soll die Beleih­bar­keit von Grund­stü­cken wie­­der­her- und sicher­stel­len. Die­se war nach der Ein­schät­zung des Gesetz­ge­bers bei Erlass der Vor­schrift nicht schlecht­hin dadurch gefähr­det, dass im ehemaligen

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Grund­buch­be­rei­ni­gung – und der Aus­gleichs­an­spruch bei der Wohnungseigentümergemeinschaft

Inha­ber des Aus­gleichs­an­spruchs gemäß § 9 Abs. 3 GBBerG ist der­je­ni­ge, in des­sen Eigen­tum das Grund­stück im Zeit­punkt der gesetz­li­chen Begrün­dung der beschränk­ten per­sön­li­chen Dienst­bar­keit stand; ein spä­te­rer Eigen­tums­wech­sel ändert dar­an für sich genom­men nichts. Bei einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft ste­hen die Aus­gleichs­an­sprü­che mit­hin der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft mate­ri­ell­recht­lich nicht zu. Inha­ber eines mög­li­chen Aus­gleichs­an­spruchs gemäß

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Ent­schä­di­gungs­be­mes­sung nach dem Grundbuchbereinigungsgesetz

Für die Bemes­sung der Ent­schä­di­gung nach § 9 Abs. 3 GBBerG kommt es dar­auf an, mit wel­chem Umfang das Recht nach § 9 Abs. 1 und 9 GBBerG, §§ 4 bis 10 SachenR-DV tat­säch­lich ent­stan­den ist, nicht dar­auf, wel­cher Rechts­um­fang in einer Anla­­gen- und Lei­tungs­be­schei­ni­gung nach § 7 SachenR-DV aus­ge­wie­sen ist. Die auf einer sol­chen Beschei­ni­gung beruhende

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