Die über­gangs­wei­se Ver­let­zung von EU-Grund­frei­hei­ten

Eine über­gangs­wei­se An­wen­dung mit­glied­staat­li­cher, die Grund­frei­hei­ten ver­let­zen­der Vor­schrif­ten kommt nur in Be­tracht, so­weit das Uni­ons­recht selbst eine sol­che An­wen­dung zu­lässt. Die Fra­ge, ob der Anwen­dungs­vor­rang der Grund­frei­hei­ten mit inner­staat­lich bin­den­der Wir­kung auch für die bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt­lich zuge­stan­de­ne Über­gangs­zeit bejaht wer­den durf­te, ist nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts auf der Grund­la­ge der bis­he­ri­gen

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Das Kern­kraft­werk jen­seits der Gren­ze

Die öster­rei­chi­schen Gerich­te, die mit einer nach­bar­recht­li­chen Kla­ge von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern auf Unter­las­sung schäd­li­cher Ein­wir­kun­gen durch das Kern­kraft­werk Temelín befasst sind, müs­sen nach einer Ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten die von den tsche­chi­schen Behör­den erteil­te Betriebs­ge­neh­mi­gung berück­sich­ti­gen. Die­se Geneh­mi­gung ist nach Ansicht der Luxem­bur­ger Rich­ter Teil des Gemein­schafts­sys­tems, mit dem

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EU-Dienst­leis­tungs­richt­li­nie

Nach dem Euro­päi­schen Par­la­ment hat nun auch der EU-Minis­­ter­­rat end­gül­tig den Weg für die Dienst­leis­tungs­richt­li­nie frei­ge­macht. Damit kann die Richt­li­nie vor­aus­sicht­lich noch in die­sem Monat in Kraft tre­ten. Sie muss dann von den Mit­glied­staa­ten inner­halb von drei Jah­ren umge­setzt wer­den.

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