Grund­schuld­lö­schung und Grund­schuld­brief im Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren

Soll im Rah­men der Aus­füh­rung eines Flur­be­rei­ni­gungs­plans eine (Brief-)Grundschuld im Grund­buch gelöscht wer­den, so ist hier­für die Vor­la­ge des Grund­schuld­brie­fes erfor­der­lich. Nach § 41 Abs. 1 Satz 1, § 42 Satz 1 GBO ist der Grund­schuld­brief vor­zu­le­gen, wenn eine Ein­tra­gung bei einer Brief­grund­schuld erfol­gen soll. Ein­tra­gun­gen "bei einer Grund­schuld" sind sol­che Ein­tra­gun­gen,

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Flur­be­rei­ni­gung, Grund­buch­be­rich­ti­gung und die Pflicht zur Vor­la­ge von Grund­schuld­brie­fen

Im Grund­buch­be­rich­ti­gungs­ver­fah­ren auf­grund eines Ersu­chens gemäß § 79 FlurbG ist die Flur­be­rei­ni­gungs­be­hör­de zur Vor­la­ge von Hypo­­the­ken- und Grund­schuld­brie­fen ver­pflich­tet, wenn Ein­tra­gun­gen bei den ver­brief­ten Rech­ten in Abtei­lung III des Grund­buchs not­wen­dig sind; erfol­gen die berich­ti­gen­den Ein­tra­gun­gen nur im Bestands­ver­zeich­nis des Grund­buchs, besteht kei­ne Pflicht zur Brief­vor­la­ge. Gemäß § 41 Abs.

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Die gepfän­de­te Grund­schuld und der Grund­schuld­brief

Das Recht des Gläu­bi­gers einer Brief­grund­schuld, nach Kraft­los­erklä­rung des bis­he­ri­gen Briefs die Ertei­lung eines neu­en zu bean­tra­gen, geht mit Erlass der Pfän­dungs­ver­fü­gung nach § 310 AO auf den Pfän­dungs­gläu­bi­ger über. Einer zusätz­li­chen Pfän­dung die­ses Rechts bedarf es nicht. Ein neu­er Brief ist nach Kraft­los­erklä­rung des bis­he­ri­gen Briefs gemäß § 67

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