Grund­stücks­tei­lung und Zwangs­ver­stei­ge­rung

Eine Grund­stücks­tei­lung stellt eine gegen­über dem die Zwangs­ver­stei­ge­rung bestran­gig betrei­ben­den Gläu­bi­ger eine gemäß § 23 ZVG rela­tiv unwirk­sa­me Ver­fü­gung dar . Die Tei­lung oder Ver­ei­ni­gung von Grund­stü­cken ist eine Ver­fü­gung im Sin­ne von § 23 ZVG. Sie ist – wenn der Gläu­bi­ger die Ver­fü­gung nicht geneh­migt – ihm gegen­über unwirk­sam.

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Zwangs­ver­stei­ge­rung und die zwi­schen­zeit­li­che Ände­rung im Grund­stücks­be­stand

Die Tei­lung oder Ver­ei­ni­gung von Grund­stü­cken ist eine Ver­fü­gung im Sin­ne von § 23 ZVG, die dem Gläu­bi­ger gegen­über unwirk­sam ist, solan­ge die­ser die Ver­fü­gung nicht geneh­migt; auch wenn sie im Grund­buch voll­zo­gen wird, muss das Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren so fort­ge­führt wer­den, als wäre die Ver­fü­gung nicht erfolgt. Andern­falls ist der Zuschlag

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Nach­träg­li­cher Eigen­grenz­über­bau auf­grund Grund­stücks­tei­lung

Wird ein Grund­stück in der Wei­se auf­ge­teilt, dass ein auf­ste­hen­des Gebäu­de von der Gren­ze der bei­den neu gebil­de­ten Grund­stü­cke durch­schnit­ten wird, kommt es für die Höhe der Über­bau­ren­te auf die Grund­stücks­wert­ver­hält­nis­se im Zeit­punkt der Grund­stücks­tei­lung an. Aller­dings ruhen die Dul­dungs­pflicht nach § 912 Abs. 1 BGB und das Ren­ten­recht solan­ge, bis

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