Die entfallende Widerrechtlichkeit einer internationalen Kindesentführung

Die ent­fal­len­de Wider­recht­lich­keit einer inter­na­tio­na­len Kin­des­ent­füh­rung

Die Wider­recht­lich­keit einer inter­na­tio­na­len Kin­des­ent­füh­rung ent­fällt mit der (auch vor­läu­fi­gen) Sor­ge­rechts­re­ge­lung zu Guns­ten des ent­füh­ren­den Eltern­teils durch die in der Sache zustän­di­gen Hei­mat­be­hör­den. Nach Art. 12 Abs. 1 HKi­Ent­fÜ i.V.m. den in Art. 11 EuE­VO (Ver­ord­nung 2201/​2003/​EG des Rats vom 27.11.2003, Nr. 2201/​2003 ) ent­hal­te­nen Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen wird die Rück­füh­rung ange­ord­net, wenn

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Die tatsächliche Ausübung des Sorgerechts und die Widerrechtlichkeitsbescheinigung nach dem Haager Übereinkommen

Die tat­säch­li­che Aus­übung des Sor­ge­rechts und die Wider­recht­lich­keits­be­schei­ni­gung nach dem Haa­ger Über­ein­kom­men

Das Ver­brin­gen oder Zurück­hal­ten eines Kin­des kann nur dann als wider­recht­lich i.S.d. Art. 3 HKÜ fest­ge­stellt wer­den, wenn der Antrag­stel­ler sein Sor­ge­recht im Zeit­punkt des Ver­brin­gens bzw. Zurück­hal­tens tat­säch­lich aus­ge­übt hat bzw. aus­ge­übt hät­te. Das Haa­ger Über­ein­kom­mens vom 25.10.1980 über die zivil­recht­li­chen Aspek­te inter­na­tio­na­ler Kin­des­ent­füh­rung (im Fol­gen­den: HKÜ) ist seit dem

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Die zwangsweise nach Deutschland verbrachten Kinder

Die zwangs­wei­se nach Deutsch­land ver­brach­ten Kin­der

Nach dem Haa­ger Über­ein­kom­men über die zivil­recht­li­chen Aspek­te inter­na­tio­na­ler Kin­des­ent­füh­rung vom 25.10.1980 (HKÜ) müs­sen wider­recht­lich nach Deutsch­land ver­brach­te Kin­der in die Slo­wa­kei zurück­ge­führt wer­den. Dass die Kin­der erklärt haben, sie wol­len in Deutsch­land bei ihrer Mut­ter blei­ben und nicht mit ihrem Vater in der Slo­wa­kei zusam­men­le­ben, ist durch eine Druck­si­tua­ti­on

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