Vier-Kon­ten-Modell und Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung bei der Kom­man­dit­ge­sell­schaft

Leis­tet der Kom­man­di­tist zusätz­lich zu der im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen, nicht voll ein­ge­zahl­ten Haft­ein­la­ge eine wei­te­re Bar­ein­la­ge, so kann er im Wege einer nega­ti­ven Til­gungs­be­stim­mung die Rechts­fol­ge her­bei­füh­ren, dass die Ein­la­ge nicht mit der ein­ge­tra­ge­nen Haft­sum­me zu ver­rech­nen ist, son­dern im Umfang ihres Wer­tes die Ent­ste­hung oder Erhö­hung eines nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos

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Kom­man­dit-Ein­la­gen über die Haft­sum­me

Eine die Haft­sum­me über­stei­gen­de Pflicht­ein­la­ge –also auch ein Agio, das ver­ein­ba­rungs­ge­mäß den Kapi­tal­an­teil des Kom­man­di­tis­ten meh­ren und der Stär­kung des Eigen­ka­pi­tals der Gesell­schaft die­nen soll– steht als “Pols­ter” für haf­tungs­un­schäd­li­che Ent­nah­men nicht zur Ver­fü­gung, wenn sie durch Ver­lus­te ver­braucht ist. Das hat für die Gewinn­zu­rech­nung wegen Ein­la­ge­min­de­rung nach § 15a

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