Die Auf­las­sungs­vor­mer­kung – und die Zwangs­ver­stei­ge­rung der Eigen­tums­woh­nung wegen Haus­geld­rück­stän­den

Eine (Auflassungs)Vormerkung ist im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren wie ein Recht der Rang­klas­se 4 des § 10 Abs. 1 ZVG zu behan­deln. Ansprü­che der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft, die die Zwangs­ver­stei­ge­rung aus der Rang­klas­se 2 des § 10 Abs. 1 ZVG betreibt, sind gegen­über einer Auf­las­sungs­vor­mer­kung stets vor­ran­gig. Die­se ist nicht im gerings­ten Gebot zu berück­sich­ti­gen und erlischt mit dem

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Woh­nungs­ei­gen­tum in der Zwangs­voll­stre­ckung – und die Haf­tung für Wohn­geld­rück­stän­de

Das in § 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG ent­hal­te­ne Vor­recht begrün­det kein ding­li­ches Recht der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft. Nach dem Gesetz haf­tet ein Erwer­ber von Woh­nungs­ei­gen­tum schuld­recht­lich nicht für Haus­geld­rück­stän­de des Vor­ei­gen­tü­mers . Aller­dings soll nach inzwi­schen weit über­wie­gen­der Ansicht im Umfang des Vor­rechts gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG ein ding­li­ches Recht

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Die Haus­geld­rück­stän­de des Vor­ei­gen­tü­mers

Der Erwer­ber von Woh­nungs­ei­gen­tum haf­tet nicht für Haus­geld­rück­stän­de des Vor­ei­gen­tü­mers. Auch das Vor­recht der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft für Haus­geld­rück­stän­de in der Zwangs­ver­stei­ge­rung (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG) führt nicht dazu, dass ein Erwer­ber von Woh­nungs­ei­gen­tum für die Haus­geld­schul­den des Vor­ei­gen­tü­mers haf­tet. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war der Sohn des

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