Die nie­der­län­di­sche Ver­sand­apo­the­ke und der deut­sche Her­stel­ler­ra­bat

Eine Ver­sand­apo­the­ke mit Sitz in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on hat kein Anspruch auf Erstat­tung des sog. Her­stel­ler­ra­batts gemäß § 130a Abs 1 S 2 SGB V bei Ein­zel­ver­trä­gen mit deut­schen Kran­ken­kas­sen. Die Ver­sand­apo­the­ke hat in dem Zeit­raum von 2003 bis 2007 durch die Belie­fe­rung von GKV-Ver­­­si­cher­­ten in Deutsch­land mit ver­trags­ärzt­lich

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Aus­nah­me vom Her­stel­ler­ra­batt

Der soge­nann­te Her­stel­ler­ra­batt, mit dem Phar­ma­un­ter­neh­men den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen einen Abschlag auf den Abga­be­preis von Arz­nei­mit­teln gewäh­ren müs­sen, kann in Aus­nah­me­fäl­len ver­rin­gert oder auf­ge­ho­ben wer­den. Ein Aus­nah­me­fall lie­ge vor, wenn das Phar­ma­un­ter­neh­men durch die Rabatt­pflicht unzu­mut­bar belas­tet wird und die Zah­lungs­un­fä­hig­keit droht. Für die­se Beur­tei­lung kommt es bei kon­zern­ver­bun­de­nen Unter­neh­men

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Her­stel­ler­ra­bat­te und die Vor­steu­er­be­rich­ti­gung in einer Lie­fer­ket­te

Erstat­tet der ers­te Unter­neh­mer in einer Lie­fer­ket­te dem letz­ten Abneh­mer einen Teil des von die­sem gezahl­ten Leis­tungs­ent­gelts durch nach­träg­lich aus­ge­zahl­te Gut­schrif­ten, ist des­sen Vor­steu­er­ab­zug nicht nach § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG in der bis zum 15. Dezem­ber 2004 gül­ti­gen Fas­sung zu berich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Satz 1 UStG wird

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