Die ört­li­che Zustän­dig­keit des Jugend­rich­ters – und der Umzug bereits vor Ankla­ge

Die Vor­aus­set­zun­gen der Abga­be gemäß § 42 Abs. 3 JGG sind nicht gege­ben, wenn der Ange­klag­te sei­nen Auf­ent­halts­ort nicht nach Erhe­bung der Ankla­ge gewech­selt hat . So auch im vor­lie­gend ent­schie­de­nen Fall: Nach dem Ein­gang der Ankla­ge­schrift der Staats­an­walt­schaft Mön­chen­glad­bach vom 27.06.2017 hat der Jugend­rich­ter des Amts­ge­richts Gre­ven­broich das Ver­fah­ren mit

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Schäd­li­che Nei­gun­gen

Schäd­li­che Nei­gun­gen im Sin­ne von § 17 Abs. 2 JGG sind erheb­li­che Anla­ge- oder Erzie­hungs­män­gel, die ohne län­ge­re Gesam­terzie­hung des Täters die Gefahr wei­te­rer Straf­ta­ten begrün­den. Sie kön­nen in der Regel nur bejaht wer­den, wenn erheb­li­che Per­sön­lich­keits­män­gel, aus denen sich eine Nei­gung zur Bege­hung von Straf­ta­ten ergibt, schon vor der Tat

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Schäd­li­che Nei­gun­gen

Schäd­li­che Nei­gun­gen im Sin­ne von § 17 Abs. 2 JGG sind erheb­li­che Anla­ge- oder Erzie­hungs­män­gel, die ohne län­ge­re Gesam­terzie­hung des Täters die Gefahr wei­te­rer Straf­ta­ten begrün­den. Vor­aus­set­zung ist fer­ner, dass die schäd­li­chen Nei­gun­gen auch noch zum Urteils­zeit­punkt bestehen und wei­te­re Straf­ta­ten befürch­ten las­sen . Der Umstand, dass der ange­klag­te Jugend­li­che nach

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