Touristenfahrt auf dem Nürburgring

Tou­ris­ten­fahrt auf dem Nür­burg­ring

Das soge­nann­te „Freie Fah­ren” auf der Nord­schlei­fe des Nür­burg­rin­ges gilt als Tou­ris­ten­fahrt auf einer Renn­stre­cke und kann durch die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen einer Kraft­fahr­zeug­ver­si­che­rung vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen sein. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines auf der Nord­schlei­fe ver­un­glück­ten Fah­rers ent­schie­den, der gegen sei­nen Voll­kas­ko­ver­si­che­rer sei­nen Leis­tungs­an­spruch ein­geg­klagt

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Kaskoversicherung - und die fiktive Abrechnung selbstverschuldeter Unfälle

Kas­ko­ver­si­che­rung – und die fik­ti­ve Abrech­nung selbst­ver­schul­de­ter Unfäl­le

Auch bei einer fik­ti­ven Abrech­nung von Unfall­schä­den in der Fahr­zeug­kas­ko­ver­si­che­rung sind unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Auf­wen­dun­gen, die bei Durch­füh­rung der Repa­ra­tur in einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt anfal­len wür­den, ersatz­fä­hig, so dass sich der Ver­si­che­rungs­neh­mer von sei­nem Ver­si­che­rer nicht auf die nied­ri­ge­ren Kos­ten einer „frei­en” Werk­statt ver­wei­sen las­sen muss. In dem jetzt

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Sommerreifen im Winter

Som­mer­rei­fen im Win­ter

Eine Gefah­rerhö­hung i.S.d. § 23 Abs. 1 VVG durch den Betrieb eines nur mit Som­mer­rei­fen bestück­ten PKW liegt nur vor, wenn bei durch­ge­hend herr­schen­den win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen der PKW län­ger­fris­tig oder für län­ge­re Fahr­ten benutzt wird. Die Ver­pflich­tung, Win­ter­rei­fen zu benut­zen, ori­en­tiert sich an dem kon­kre­ten Tag der Nut­zung des PKW und

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Der PKW-Anhänger - und die Kaskoversicherung

Der PKW-Anhän­ger – und die Kas­ko­ver­si­che­rung

Gezo­ge­nes Fahr­zeug im Sin­ne von A.2.3.2 AKB ist auch ein Anhän­ger. der All­ge­mei­nen Bedin­gun­gen für die Kraft­fahrt­ver­si­che­rung (AKB) bestimmt: „Ver­si­chert sind Unfäl­le des PKW. Als Unfall gilt ein unmit­tel­bar von außen plötz­lich mit mecha­ni­scher Gewalt auf den PKW ein­wir­ken­des Ereig­nis. Nicht als Unfall­schä­den gel­ten ins­be­son­de­re Schä­den auf­grund eines Brems- oder

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Der angestellte Sachverständige der Versicherungsgesellschaft

Der ange­stell­te Sach­ver­stän­di­ge der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft

Ein Mit­ar­bei­ter einer Par­tei (hier: der Lei­ter der Sach­ver­stän­di­gen­ab­tei­lung) ist kein Sach­ver­stän­di­ger im Rah­men des Sach­ver­stän­di­gen­ver­fah­rens nach A.2.18 AKB. Das ergibt für den Bun­des­ge­richts­hof die Aus­le­gung von A.2.18.1 und A.2.18.2 AKB. Wel­che Anfor­de­run­gen an die Per­son und die Sach­kun­de eines Sach­ver­stän­di­gen zu stel­len sind, rich­tet sich nach den zugrun­de lie­gen­den

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