Vor­aus­leis­tung von Aus­bil­dungs­för­de­rung – und die Anrech­nung des Kin­der­gel­des

Haben Aus­zu­bil­den­de Anspruch auf Vor­aus­leis­tung von Aus­bil­dungs­för­de­rung, ist die­ser Betrag im Umfang des ihnen aus­ge­zahl­ten Kin­der­gel­des zu min­dern. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­den Fall bean­trag­te die Klä­ge­rin für den Zeit­raum von Juni 2008 bis April 2009 Aus­bil­dungs­för­de­rung in Form der Vor­aus­leis­tung, weil ihr Vater kei­nen Unter­halt leis­te­te und auch

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Gleich­wer­tig­keit von Bar- und Betreu­ungs­un­ter­halt

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de betrifft die Fra­ge der Die in § 1612b GBG n.F. in den Fäl­len, in denen der Unter­halts­pflich­ti­ge neben der Zah­lung von Kin­des­un­ter­halt zur Leis­tung von Ehe­gat­ten­un­ter­halt ver­pflich­tet ist, ange­ord­ne­te Gleich­wer­tig­keit von Bar- und Betreu­ungs­un­ter­halt bei der Anrech­nung von Kin­der­geld auf den Kin­des­un­ter­halt ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des

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Ehe­gat­ten­un­ter­halt und Kin­des­un­ter­halt

Im Rah­men der Bedarfs­er­mitt­lung beim Ehe­gat­ten­un­ter­halt gemäß § 1578 Abs. 1 Satz 1 BGB ist nach der seit dem 1. Janu­ar 2008 gel­ten­den Rechts­la­ge auch ein vom Unter­halts­pflich­ti­gen geschul­de­ter Min­der­jäh­ri­gen­un­ter­halt nicht mehr mit dem sog. Tabel­len­be­trag, son­dern mit dem sich nach Abzug des (hälf­ti­gen) Kin­der­gelds gemäß § 1612 b Abs. 1 BGB erge­ben­den Zahl­be­trag zu

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