Kindergarten

Der feh­len­de Kita-Platz

Kin­der haben ab Voll­endung des ers­ten Lebens­jah­res Anspruch auf früh­kind­li­che För­de­rung in einer Tages­ein­rich­tung oder Kin­der­ta­ges­pfle­ge. Dar­aus ergibt sich die Amts­pflicht des Trä­gers der Jugend­hil­fe, jedem anspruchs­be­rech­tig­ten Kind, für wel­ches recht­zei­tig Bedarf ange­mel­det wur­de, einen ange­mes­se­nen Platz nach­zu­wei­sen. Wegen ver­spä­te­ter Zur­ver­fü­gung­stel­lung eines sol­chen Plat­zes hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main

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Kinder

Nach­weis der Masern­schutz­imp­fung beim KiTa-Wechsel

Die Nach­weis­pflicht einer Masern­schutz­imp­fung ist auch beim Wech­sel der Betreu­ungs­ein­rich­tung gege­ben, wenn vor Beginn der Betreu­ung in der neu­en Ein­rich­tung das Kind bei Inkraft­tre­tens des „Masern­schutz­ge­set­zes“ bereits in einer ande­ren Ein­rich­tung betreut wor­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag auf Erlass einer

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Öff­nungs­zei­ten in der Kita – und der Eltern­wunsch nach pas­sen­den Randzeiten

Einen Anspruch auf Betreu­ung in der Kita auch in Rand­zei­ten besteht nicht. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eltern­paa­res ent­schie­den, das sich mit einem Eil­an­trag gegen die ihnen zuge­wie­se­ne Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung gewehrt haben. Begrün­det haben die Eltern des Antrag­stel­lers ihren Antrag damit, dass sie in der

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Kin­der­be­treu­ung – und die Pflicht der Kommunen

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Ver­la­ge­rung der Ver­pflich­tung zur Erfül­lung des Anspruchs auf Kin­der­be­treu­ung im Wesent­li­chen erfolg­los: Zu den für die Län­der zwin­gen­den Vor­ga­ben des Grund­ge­set­zes gehört Art. 28 Abs. 2 GG. Das Lan­des­recht darf daher kei­ne Rege­lun­gen ent­hal­ten, die mit Art. 28 Abs. 2 GG nicht ver­ein­bar sind.

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Der selbst­be­schaff­te Kita-Platz – und der Aufwendungsersatz

Der Trä­ger der öffent­li­chen Jugend­hil­fe muss einem Kind einen sei­nem indi­vi­du­el­len Bedarf ent­spre­chen­den Betreu­ungs­platz nach­wei­sen. Ver­säumt er dies, muss er gleich­wohl die Auf­wen­dun­gen für einen selbst­be­schaff­ten Betreu­ungs­platz nicht über­neh­men, wenn die­se Kos­ten von dem Kind bzw. sei­nen Eltern auch bei recht­zei­ti­gem Nach­weis zu tra­gen gewe­sen wären. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in

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