Kommunalverfassungsbeschwerde - Sachsen-Anhalt und der Grundsatz der Subsidiarität

Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­de – Sach­sen-Anhalt und der Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät

Der Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät der Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­de nach Art. 93 Abs. 1 Nr. 4b GG, § 91 BVerfGG fin­det kei­ne Anwen­dung, wenn die lan­des­ver­fas­sungs­recht­li­che Garan­tie der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung hin­ter dem Gewähr­leis­tungs­ni­veau des Art. 28 Abs. 2 GG zurück­bleibt. In Sach­­sen-Anhalt besteht nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts kein gleich­wer­ti­ger ver­fas­sungs­recht­li­cher Schutz der gemeind­li­chen Selbst­ver­wal­tung. In

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Gemeindliche Stromkonzessionen - und das kartellrechtliche Diskriminierungsverbot

Gemeind­li­che Strom­kon­zes­sio­nen – und das kar­tell­recht­li­che Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot

Gemein­den haben bei der Ver­ga­be von Strom­kon­zes­sio­nen das kar­tell­recht­li­che Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot zu beach­ten. Die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs lei­tet hier­aus das Ver­bot der direk­ten Über­nah­me ört­li­cher Ener­gie­ver­tei­ler­net­ze ohne vor­he­ri­ge Aus­schrei­bung (Ver­bot direk­ter Auf­ga­ben­er­le­di­gung), das Ver­bot, bei der Aus­schrei­bung des Betriebs ört­li­cher Ener­gie­ver­tei­ler­net­ze den Betrieb durch eine kom­mu­na­le Betei­li­gungs­ge­sell­schaft vor­zu­ge­ben (Sys­tement­schei­dungs­ver­bot), sowie das

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Keine Individualverfassungsbeschwerden zum Niedersächsischen Staatsgerichtshof

Kei­ne Indi­vi­du­al­ver­fas­sungs­be­schwer­den zum Nie­der­säch­si­schen Staats­ge­richts­hof

Der Nie­der­säch­si­sche Staats­ge­richts­hof ist nach der der­zeit gel­ten­den Zustän­dig­keits­be­stim­mung in Art. 54 NV nicht befugt, auf den Antrag einer Bür­ge­rin oder eines Bür­gers die Ver­ein­bar­keit staat­li­chen Han­delns oder Unter­las­sens mit der Nie­der­säch­si­schen Ver­fas­sung oder mit dem Grund­ge­setz zu über­prü­fen. Eine sol­che Befug­nis ergibt sich auch nicht aus der Gewähr­leis­tung des

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