§ 204 VVG: Tarif­wech­sel erspart PKV-Ver­si­cher­ten hohe Bei­trä­ge

Ein Tarif­wech­sel inner­halb der eige­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft zur Kos­ten­re­du­zie­rung muss heu­te kei­ne unüber­wind­ba­re Hür­de mehr sein. Mit dem Para­gra­fen 204 des Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­set­zes (VVG) hat der Gesetz­ge­ber eine recht­li­che Grund­la­ge dafür geschaf­fen und es Ver­brau­chern leich­ter gemacht, die­sen Schritt durch­zu­set­zen. In dem besag­ten Para­gra­fen heißt es näm­lich, dass der Ver­si­che­rungs­neh­mer vom

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Streit­wert eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges

Gemäß den §§ 3 und 9 ZPO wird der Wert eines Streits über das Bestehen eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges nach der 3,5fachen Jah­res­prä­mie abzüg­lich eines Fest­stel­lungs­ab­schlags von 20% fest­ge­setzt. Mit 50% in der Wert­fest­set­zung sind ange­kün­dig­te und ander­wei­tig rechts­hän­gi­ge Leis­tungs­an­sprü­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers aus dem Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis ein­zu­stel­len. So der Beschluss des Bun­des­ge­richts­hofs in

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Kün­di­gung der Kran­ken­kas­se und die Anschluss­ver­si­che­rung

Erst mit dem Nach­weis der Anschluss­ver­si­che­rung wird die Kün­di­gung einer Kran­ken­ver­si­che­rung, die eine Pflicht aus § 193 Abs. 3 S. 1 VVG erfüllt, wirk­sam. Erfolgt die­ser Nach­weis zu einem spä­te­ren Zeit­punkt als die Kün­di­gung, fin­det kei­ne Rück­wir­kung auf den Zeit­punkt des Zugangs der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer statt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he

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