Rest­schuld­be­frei­ung, Steu­er­erlass – und der Lot­to­ge­winn in Mil­lio­nen­hö­he

Einen wohl nicht all­täg­li­chen Fall fand jetzt den Weg zum Bun­des­fi­nanz­hof: Die Klä­ger betrie­ben einen Gewer­be­be­trieb. Wegen wirt­schaft­li­cher Schwie­rig­kei­ten wur­de im Novem­ber 2011 das Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­ren eröff­net, das Finanz­amt mel­de­te Steu­er­for­de­run­gen von ca. 45.000 € an. Im Sep­tem­ber 2012 wur­de das Insol­venz­ver­fah­ren auf­ge­ho­ben. Wäh­rend des drit­ten Jah­res der Wohl­ver­hal­tens­pha­se wand­te sich der

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Der Lot­to­ge­winn im Zuge­winn­aus­gleich

Der Lot­to­ge­winn eines Ehe­gat­ten ist bei der Berech­nung des Zuge­winn­aus­gleichs nicht sei­nem Anfangs­ver­mö­gen nach § 1374 Abs. 2 BGB hin­zu­zu­rech­nen . Dass der Lot­to­ge­winn län­ge­re Zeit nach der Tren­nung erzielt wor­den ist, recht­fer­tigt für sich genom­men auch kei­ne gro­be Unbil­lig­keit i. S. v. § 1381 Abs. 1 BGB. Lot­to­ge­winn ist kein Anfangs­ver­mö­gen

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Zuerst der Lot­to­ge­winn, dann die Schei­dung

Der von einem Ehe­gat­ten in dem Zeit­raum zwi­schen Tren­nung und Zustel­lung des Schei­dungs­an­trags gemach­te Lot­to­ge­winn ist im Rah­men des Zuge­winn­aus­gleichs zu berück­sich­ti­gen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall schlos­sen die Betei­lig­ten im Juli 1971 die Ehe, aus der drei mitt­ler­wei­le erwach­se­ne Kin­der her­vor­ge­gan­gen sind. Sie trenn­ten sich im August

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