Die Anschrift der Ehe­frau – und die Aus­kunfts­sper­re

Lie­gen Tat­sa­chen vor, die die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass den Betrof­fe­nen oder einer ande­ren Per­son durch eine Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft eine Gefahr für Leben, Gesund­heit, per­sön­li­che Frei­heit oder ähn­li­che schutz­wür­di­ge Inter­es­sen erwach­sen kann, hat die Mel­de­be­hör­de auf Antrag oder von Amts wegen eine Aus­kunfts­sper­re im Mel­de­re­gis­ter ein­zu­tra­gen (in Schles­wig-Hol­stein: § 27 Abs. 7 S.

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Aus­kunfts­sper­re – und ihre gericht­li­che Anfech­tung

Die Ein­tra­gung einer Aus­kunfts­sper­re im Mel­de­re­gis­ter ist nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ein Ver­wal­tungs­akt. Es han­delt sich hier­nach um einen kon­sti­tu­ti­ven Rechts­akt der Mel­de­be­hör­de, der die Anfor­de­run­gen an eine Rege­lung mit Außen­wir­kung im Sin­ne von § 35 S. 1 VwVfG (bzw. § 106 Abs. 1 LVwG-SH) erfüllt, da hier­mit die gegen­über Drit­ten wir­ken­de

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Aus­kunfts­sper­re – und die Gebühr für die ver­wehr­te Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft

Die Ertei­lung einer Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft nach Anhö­rung der betrof­fe­nen Per­son im Fal­le einer ein­ge­rich­te­ten Aus­kunfts­sper­re stellt im Sin­ne des Ver­wal­tungs­kos­ten­rechts regel­mä­ßig eine Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft mit grö­ße­rem Ver­wal­tungs­auf­wand dar. Rechts­grund­la­ge der Ver­wal­tungs­ge­bühr für eine Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft in Ham­burg ist § 1 Abs. 1 des Ver­wal­tungs­kos­ten­ge­set­zes (VwKostG) in Ver­bin­dung mit Nr. 5.01.02.1 des Gebüh­ren­ta­rifs der Lan­des­ver­ord­nung über

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