Tät­li­che Not­wehr gegen Beleidigungen

Die Ehre darf als straf­recht­lich geschütz­tes Rechts­gut (§§ 185 ff. StGB) grund­sätz­lich auch mit den Mit­teln der Not­wehr ver­tei­digt wer­den . Dies gilt jeden­falls, soweit es sich nicht um nur gering­fü­gi­ge Behel­li­gun­gen im sozia­len Nah­be­reich, sozi­al tole­ra­bles Ver­hal­ten oder eine sons­ti­ge Baga­tel­le han­delt . Zwar liegt es auf der Hand, dass eine

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Not­wehr­pro­vo­ka­ti­on am Gartenzaun

Eine in einer objek­ti­ven Not­wehr­la­ge ver­üb­te Tat ist nach § 32 Abs. 2 StGB gerecht­fer­tigt, wenn sie zu einer sofor­ti­gen und end­gül­ti­gen Abwehr des Angriffs führt und es sich bei ihr um das mil­des­te Abwehr­mit­tel han­delt, das dem Ange­grif­fe­nen in der kon­kre­ten Situa­ti­on zur Ver­fü­gung stand. Ob dies der Fall ist, muss

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Tref­fen sich zwei Jäger – Not­wehr und Notwehrexzess

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te aktu­ell einen Streit zu ent­schei­den, der zwi­schen zwei Jägern eska­liert war. In die­sem Zusam­men­hang stell­te sich dem Bun­des­ge­richts­hof auch die Fra­ge eines Not­wehr­ex­zes­ses des über­le­ben­den Jägers. Was war pas­siert? Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts tra­fen der Ange­klag­te und der Geschä­dig­te, die bei­de in ihrer Frei­zeit der Jagd

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Schmer­zens­geld für den Ver­lust eines Auges

Für den Ver­lust des rech­ten Aug­ap­fels bei einer tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung hat jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz ein Schmer­zens­geld in Höhe von 27.000,- € zuge­spro­chen. In dem hier ent­schie­de­nen Fall begehrt das kla­gen­de Opfer von dem beklag­ten Ehe­paar Schmer­zens­geld wegen einer tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung, die sich im Novem­ber 2006 in einer Woh­nung in der

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