Wenn sich die Krankenkasse zu lange Zeit läßt…

Wenn sich die Kran­ken­kas­se zu lan­ge Zeit läßt…

Stel­len Ver­si­cher­te bei ihrer Kran­ken­kas­se einen Antrag auf Leis­tun­gen, muss die Kran­ken­kas­se hier­über inner­halb kur­zer Fris­ten ent­schei­den. Ver­säumt sie die­se Fris­ten, gilt die Leis­tung als geneh­migt (§ 13 Absatz 3a Satz 6 SGB V). Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt nun unter Auf­ga­be sei­ner frü­he­ren Recht­spre­chung ent­schie­den hat, begrün­det die Geneh­mi­gungs­fik­ti­on jedoch kei­nen eigenständigen

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Wachstumsstörungen

Wachs­tums­stö­run­gen

Ist ein Medi­ka­ment für die Behand­lung zur Kör­per­ver­grö­ße­rung in Deutsch­land nicht zur Behand­lung von Wachs­tums­stö­run­gen zuge­las­sen, so hat ein 13-Jäh­­ri­­ger bei einer Grö­ße von 1,52 m und einer End­grö­ßen­pro­gno­se von 1,65 m kei­nen Anspruch gegen sei­ne Kran­ken­kas­se auf die Behand­lung mit die­sem Medi­ka­ment. So hat das Sozi­al­ge­richt Stutt­gart in einem nun ent­schie­de­nen Fall geurteilt.

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Methylphenidat für den erwachsenen Zappelphillip

Methyl­phe­ni­dat für den erwach­se­nen Zappelphillip

Eine Kran­ken­kas­se kann auch bei einem an einem Auf­­­mer­k­­sam­­keits­­de­­fi­­zit-Hyper­ak­­tiv-Syn­­­drom (ADHS) lei­den­den Erwach­se­nen zu einer Ver­sor­gung mit methyl­phe­ni­dat­hal­ti­gen Arz­nei­mit­teln (hier: Con­cer­ta) nach den Grund­sät­zen des sog Off-Label-Use ver­pflich­tet sein, wie eine aktu­el­le Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem Fall eines 22jährigen Ver­si­cher­ten zeigt: Arz­nei­mit­tel mit dem Wirk­stoff Methyl­phe­ni­dat sind gemäß § 21

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