Zusammentreffen von Personenstandsverfahren und Vaterschaftsanfechtung

Zusam­men­tref­fen von Per­so­nen­stands­ver­fah­ren und Vater­schafts­an­fech­tung

Mit den Vor­aus­set­zun­gen einer Ver­fah­rens­aus­set­zung nach § 21 Abs. 1 S. 1 FamFG beim Zusam­men­tref­fen von Per­­so­­nen­­stands- und Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­ren hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen: Nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he kann das Gericht das Per­so­nen­stands­ver­fah­ren nicht aus wich­ti­gem Grund aus­set­zen (§ 21 Absatz 1 Satz 1 FamFG), bis über eine Vater­schafts­an­fech­tungs­kla­ge ent­schie­den

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Einbürgerung - und der bulgarische Vatersnamen

Ein­bür­ge­rung – und der bul­ga­ri­sche Vaters­na­men

Wird eine in Deutsch­land leben­de bul­ga­ri­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge unter Bei­be­hal­tung ihrer bul­ga­ri­schen Staats­bür­ger­schaft ein­ge­bür­gert und gibt sie kei­ne Erklä­run­gen nach Art. 47 EGBGB ab, ihren nach dem bis­he­ri­gen bul­ga­ri­schen Hei­mat­recht gebil­de­ten Vaters­na­men (Zwi­schen­na­men) able­gen oder als wei­te­ren Vor­na­men füh­ren zu wol­len, führt sie die­sen Namens­be­stand­teil in sei­ner Funk­ti­on als Vaters­na­men wei­ter.

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Personenstandssachen - und die Beschwerdebefugnis der Aufsichtsbehörde

Per­so­nen­stands­sa­chen – und die Beschwer­de­be­fug­nis der Auf­sichts­be­hör­de

In Per­so­nen­stands­sa­chen kann die Auf­sichts­be­hör­de für das Stan­des­amt auch dann die Rechts­be­schwer­de­instanz anru­fen, wenn sie selbst die Beschluss­fas­sung in der ange­foch­te­nen Beschwer­de­ent­schei­dung bean­tragt hat. Nach § 53 Abs. 2 PStG steht der Auf­sichts­be­hör­de für das Stan­des­amt – wie schon in sei­ner zwi­schen dem 1.01.2009 und dem 31.08.2009 gel­ten­den Fas­sung und nach

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