Zentrales Verhandlungsmandat im Presse-Großhandel

Zen­tra­les Ver­hand­lungs­man­dat im Pres­se-Groß­han­del

§ 30 Abs. 2a GWB ist mit Art. 106 Abs. 2 AEUV ver­ein­bar. Der flä­chen­de­cken­de und dis­kri­mi­nie­rungs­freie Ver­trieb von Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten ist eine Dienst­leis­tung von all­ge­mei­nem wirt­schaft­li­chem Inter­es­se im Sin­ne des Uni­ons­rechts. Der Gesetz­ge­ber hat die Pres­se­ver­la­ge und Pres­­se-Gros­­sis­­ten sowie ihre Ver­ei­ni­gun­gen damit betraut, den flä­chen­de­cken­den und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Ver­trieb von

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Presse-Großhandel - und die Verhandlung mit den Verlagen

Pres­se-Groß­han­del – und die Ver­hand­lung mit den Ver­la­gen

Das zen­tra­le Man­dat der Ver­ei­ni­gung der Pres­­se-Gros­­sis­­ten für Ver­hand­lun­gen mit den Ver­la­gen über die Gros­­so-Kon­­di­­ti­o­­nen ver­stößt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht gegen das Kar­tell­recht. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Ver­triebs­ge­sell­schaft der Bau­er Media Group, einem der größ­ten deut­schen Ver­lags­häu­ser, gegen einen Bran­chen­ver­band ver­klagt, dem alle

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Der deutsche Presse-Grosshandel und das europäische Kartellrecht

Der deut­sche Pres­se-Gross­han­del und das euro­päi­sche Kar­tell­recht

Dem Bun­des­ver­band Deut­scher Buch‑, Zei­­tungs- und Zei­t­­schri­f­­ten-Gros­­sis­­ten e. V. bleibt es auf­grund einer Kla­ge der Bau­er Ver­triebs KG unter­sagt, für Pres­­se-Gros­­sis­­ten in Deutsch­land ein­heit­li­che Gros­­so-Kon­­di­­ti­o­­nen u. a. mit Ver­la­gen zu ver­ein­ba­ren sowie Pres­­se-Gros­­sis­­ten auf­zu­for­dern, indi­vi­du­el­le Ver­hand­lun­gen mit der Klä­ge­rin über Gros­­so-Kon­­di­­ti­o­­nen zu ver­wei­gern. Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat die gegen ein

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