Gebüh­ren­fest­set­zung bei Rah­men­ge­büh­rung – das Risi­ko der Min­dest­ver­gü­tung

Bean­tragt der Rechts­an­walt gegen sei­nen Man­dan­ten, nach­dem er die­sem höhe­re Rah­men­ge­büh­ren in Rech­nung gestellt hat, die Fest­set­zung der Min­dest­ge­büh­ren, ver­zich­tet er damit auf die wei­te­re Gebüh­ren­for­de­rung. Dem Rechts­an­walt steht damit eine über die fest­ge­setz­ten gesetz­li­chen Min­dest­ge­büh­ren hin­aus­ge­hen­de Hono­rar­for­de­rung gegen den Man­dan­ten wegen einer mit die­sem getrof­fe­nen Erlass­ver­ein­ba­rung (§ 397 Abs.

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Rah­men­ge­büh­ren und die anwalt­li­che Gebüh­ren­be­stim­mung

Bei Rah­men­ge­büh­ren bestimmt der Rechts­an­walt die Gebühr im Ein­zel­fall unter Berück­sich­ti­gung aller Umstän­de, vor allem des Umfangs und der Schwie­rig­keit der anwalt­li­chen Tätig­keit, der Bedeu­tung der Ange­le­gen­heit sowie der Ein­­kom­­mens- und Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Auf­trag­ge­bers, nach bil­li­gem Ermes­sen, § 14 Abs. 1 RVG. Die­ses Gestal­tungs­recht aus § 14 Abs. 1 RVG ist, sobald

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