"Der Prozess wäre sowieso verloren gewesen"

„Der Pro­zess wäre sowie­so ver­lo­ren gewesen“

Geht ein Rechts­streit wegen eines Anwalts­feh­lers ver­lo­ren, ist ein Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Rechts­an­walt nicht gege­ben, wenn das Ergeb­nis des Vor­pro­zes­ses dem mate­ri­el­len Recht ent­spricht. Hängt die Haf­tung des Anwalts vom Aus­gang eines Vor­pro­zes­ses ab, hat das Regress­ge­richt nicht dar­auf abzu­stel­len, wie jener vor­aus­sicht­lich geen­det hät­te, son­dern selbst zu ent­schei­den, welches

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Oberlandesgericht München

Der Anwalts und das Prozessrecht

Ein Rechts­an­walt muss die Geset­ze, ins­be­son­de­re die Bun­des­ge­set­ze, ken­nen, die in einer Anwalts­pra­xis gewöhn­lich zur Anwen­dung kom­men . Im Hin­blick auf die Rege­lung des § 251 Satz 2 ZPO gilt dies umso mehr, als das Ruhen des Ver­fah­rens von den Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten der Klä­ge­rin selbst bean­tragt wor­den ist. Es bedarf daher auch keiner

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Klageänderung bei Berufung

Kla­ge­än­de­rung bei Berufung

Eine Regress­kla­ge gegen einen Rechts­an­walt auf­grund eines ver­lo­re­nen Vor­pro­zes­ses infol­ge pflicht­wid­ri­ger Pro­zess­füh­rung des Rechts­an­walts, ist man­gels Bekämp­fung der erst­in­stanz­li­chen Beschwer unzu­läs­sig, wenn mit der Beru­fung erst­mals gel­tend gemacht wird, dass der Rechts­an­walt man­gels Erfolgs­aus­sich­ten bereits von der Ein­lei­tung des Vor­pro­zes­ses hat abra­ten müs­sen. So hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier

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