Betriebs­ren­ten­ab­schlä­ge bei frü­he­rer Inan­spruch­nah­me – und die Dis­kri­mi­nie­rung Behinderter

Sieht eine Ver­sor­gungs­ord­nung bei der Inan­spruch­nah­me der Betriebs­ren­te vor Errei­chen der übli­chen, „fes­ten Alters­gren­ze“ Abschlä­ge vor, liegt dar­in nach Ansicht des Bun­des­ar­beits­ge­richts kei­ne uner­laub­te Benach­tei­li­gung wegen einer Behin­de­rung. In dem hier vom Bun­de­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist der Arbeit­neh­mer als schwer­be­hin­der­ter Mensch aner­kannt. Er bezieht seit der Voll­endung sei­nes 60. Lebensjahres

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Ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Abschlä­ge bei der Betriebsrente

Eine Ver­sor­gungs­ord­nung, die für den Fall der vor­ge­zo­ge­nen Inan­spruch­nah­me einer Betriebs­ren­te eine „ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Her­ab­set­zung“ vor­sieht, ohne deren Höhe genau anzu­ge­ben, ist zumin­dest bei Ein­tritt des Ver­sor­gungs­falls bis zum Jahr 2002 dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass ein Abschlag von 0,5 % pro Monat der vor­ge­zo­ge­nen Inan­spruch­nah­me vor­zu­neh­men ist. In dem jetzt vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall

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Alters­gren­zen bei vor­zei­ti­gem Rentenbezug

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Anhe­bung der Alters­gren­zen bei vor­zei­ti­gem Ren­ten­be­zug ist vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ohne Erfolg geblie­ben. Der Beschwer­de­füh­rer, im März 1940 gebo­ren, war zunächst arbeits­los und bezog nach Voll­endung sei­nes 60. Lebens­jah­res seit April 2000 eine vor­zei­ti­ge Alters­ren­te wegen Arbeits­lo­sig­keit oder nach Alters­teil­zeit­ar­beit aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Die für

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