Die feh­ler­haf­te rich­ter­li­che Ver­neh­mung

Feh­ler­haft zustan­de gekom­me­ne rich­ter­li­che Ver­neh­mun­gen, die wegen eines Ver­sto­ßes gegen § 168c StPO nicht ver­wer­tet wer­den kön­nen, dür­fen als nicht­rich­ter­li­che Ver­neh­mung in die Haupt­ver­hand­lung ein­ge­führt wer­den . Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass die Anfor­de­run­gen des § 251 Abs. 1 StPO erfüllt sind, dass der Tatrich­ter sich des min­de­ren Beweis­wer­tes bewusst ist und

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Das erst in der Haupt­ver­hand­lung ver­wei­ger­te Zeug­nis – und die frü­he­re Aus­sa­ge

Macht ein Zeu­ge erst in der Haupt­ver­hand­lung von sei­nem Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht nach § 52 Abs. 1 StPO Gebrauch, so erfor­dern die Ein­füh­rung des Inhalts einer frü­he­ren Aus­sa­ge des Zeu­gen in die Haupt­ver­hand­lung durch Ver­neh­mung des Rich­ters, vor dem der Zeu­ge im Rah­men des die kon­kre­te Tat betref­fen­den Ermitt­lungs­ver­fah­rens aus­ge­sagt hat, und die

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Zeug­nis­ver­wei­ge­rung erst in der Haupt­ver­hand­lung

Ist die Ein­füh­rung und Ver­wer­tung einer frü­he­ren Aus­sa­ge eines Zeu­gen, der erst in der Haupt­ver­hand­lung von sei­nem Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht Gebrauch macht, durch Ver­neh­mung der rich­ter­li­chen Ver­neh­mungs­per­son nur dann zuläs­sig, wenn die­se den Zeu­gen nicht nur über sein Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht, son­dern auch über die Mög­lich­keit der Ein­füh­rung und Ver­wer­tung sei­ner Aus­sa­ge im wei­te­ren

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Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht – und die frü­he­re Aus­sa­ge vor einem Rich­ter

Ist die Ein­füh­rung und Ver­wer­tung einer frü­he­ren Aus­sa­ge eines Zeu­gen, der erst in der Haupt­ver­hand­lung von sei­nem Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht Gebrauch macht, durch Ver­neh­mung der rich­ter­li­chen Ver­neh­mungs­per­son nur dann zuläs­sig, wenn die­se den Zeu­gen nicht nur über sein Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht, son­dern auch über die Mög­lich­keit der Ein­füh­rung und Ver­wer­tung sei­ner Aus­sa­ge im wei­te­ren

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Rich­ter­li­che Ver­neh­mung und Aus­sa­ge­ver­wei­ge­rungs­recht – und die Fra­ge der qua­li­fi­zier­ten Beleh­rung

Der 5. Straf­se­nat sieht auch nach einer ent­spre­chen­den Anfra­ge des 2. Straf­se­nats kei­nen Grund, von sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung abzu­wei­chen und eine Ver­neh­mung der rich­ter­li­chen Ver­neh­mungs­per­son, die als Aus­nah­me von dem aus § 252 StPO abge­lei­te­ten Ver­wer­tungs­ver­bot durch den anfra­gen­den 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs nicht grund­sätz­lich in Fra­ge gestellt wor­den ist

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